Notebookcheck Logo

Intel Core i7-1185G7 im Benchmarktest

Tiger (Lake) im Tank.

Intel ermöglichte uns das neue CPU-Topmodell für dünne Notebooks zu inspizieren. Mit Tiger Lake setzt Intel auf eine neue und starke integrierte Grafikkarte und möchte so AMD etwas Wind aus den Segeln nehmen. Wir betrachten ein Entwicklungs-Notebook von Intel und testen was der neue Chip in zahlreichen Benchmarks und in unterschiedlichen TDP-Konfigurationen leistet.
Intel Core i7-1185G7 im Benchmark-Test
Intel Core i7-1185G7 im Benchmark-Test

Testsystem

Für den Test stand uns ein "Intel Reference Design System" zur Verfügung, welches speziell für diesen Zweck gebaut wurde. Dieses basiert auf ein MSI Prestige 14 (im Test mit Comet Lake) Barebone-Notebook und wird so den Handel nicht erreichen. Es ist ein relativ dünnes 14-Zoll-Notebook, welches über das Display-Hinge angehoben wird und die Luft von unten ansaugt. Die Lüfter blieben während unserer Benchmarktests relativ gemäßigt. Das Alugehäuse erwärmte sich durchaus, blieb aber unauffällig. Leider dürfen wir vom Innenleben keine Fotos veröffentlichen.

Für die Benchmarks konnten wir beim System drei Leistungsstufen wählen:

  1. Better Battery: 15 Watt PL1 (Dauerlast, HWInfo: 14,8 W bei Blender) und 54W PL2 (28s Spitzenlast, HWInfo 54,5 W bei Blender)
  2. Better Performance: 28 Watt PL1 (Dauerlast, HWInfo: 27,9 W bei Blender) und 54W PL2 (28s Spitzenlast, HWInfo: 54 W bei Blender)
  3. Best Performance: 28 Watt bzw. 36 Watt mit Dynamic Tuning (Dauerlast laut HWInfo 35.3W in Blender) und 54 W PL2 (HWInfo 54.7 W bei Blender)

Intel selbst empfahl den "Better Performance" Modus, da dies wohl den meisten Seriengeräten entsprechen würde. Daher haben wir die meisten Benchmarks mit 28 W durchgeführt und nur einzelne in 15 W und 36 W (Dynamic Tuning). Dynamic Tuning hält die 36 Watt PL1 solange die internen Temperaturen und "Haut"-Temperaturen im Rahmen bleiben, sonst schaltet es auf 28 Watt zurück.

Intel Reference Design Laptop 28W
Prozessor
Intel Core i7-1185G7 4 x 3 - 4.8 GHz, 28 W PL2 / Short Burst, 56 W PL1 / Sustained, Tiger Lake-UP3
Grafikkarte
RAM
16 GB 
, LDDR4X-4266 Dual Channel
Bildschirm
14.00 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 157 PPI, spiegelnd: ja, 60 Hz
Massenspeicher
Samsung PM981a MZVLB1T0HBLR, 1024 GB 
Anschlüsse
2 Thunderbolt
Netzwerk
Intel Wi-Fi 6 AX201 (a/b/g/h/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5/ax = Wi-Fi 6/)
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Preis
0 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Prozessorleistung - Ice Lake mit Turbo

Der verwendete Core i7-1185G7 ist zum Launch das Topmodell der neuen Tiger Lake-U Generation und bietet vier Prozessorkerne (Willow Cove Mikroarchitektur) die mit bis zu 4,8 GHz takten können. Damit erreicht die CPU deutlich höhere Taktfrequenzen als Ice Lake und sollte nun auch bei Einzelkernbenchmarks eine Spitzenleistung zeigen können. Im Vergleich zu den aktuellen AMD-Spitzenmodellen bleibt Intel aber bei 4 Kernen und nutzt die verbleibende Chipfläche für eine starke Grafiklösung sowie (Teil-)integriertes WLAN und Thunderbolt 4.

Betrachten wir isoliert die Prozessorleistung des neuen Chips, zeigt sich ein eindrucksvoller Vorsprung zum alten Core i7-1065G7 (wie auch z.B. im Dell XPS 13 9300). Verglichen zu den schnellen AMD Renoir Prozessoren, sortiert sich das Testsystem zwischen den beiden 8-Kernern Ryzen 7 4700U und 4800U ein - beachtlich. Vor allem die starke Single-Core-Performance gibt hier den Ausschlag. In den Cinebench-Einzelkern-Tests kann der i7-1185G7 die gesamte bei uns getestete Konkurrenz hinter sich lassen. Selbst ein Desktop Core i9-10900K oder Ryzen 7 3800XT sind knapp langsamer. Betrachtet man die Mehrkernbenchmarks isoliert, wie z.B. den relativ lang laufenden Blender-Test, dann sind die 8-Kerner von AMD deutlich im Vorteil. Intel kann aber zu dem Ryzen 5 4500U Sechskerner aufholen. Hier sieht man eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der vier Tiger Lake Kerne.

Verglichen mit den eigenen Comet Lake-U und H-Chips steht Tiger Lake auch sehr gut da. Die U-Serie kann komplett abgehängt werden - trotz 6 Kernen (die sich durch den geringen TDP aber kaum auszahlen). Die H-Serie bleibt mit 8 Kernen in Mehrkernanwendungen voran, die kleineren 4-Kerner wie der Core i5-10300H werden aber überholt.

Performance Rating - Percent
Durchschnittliche Intel Core i9-10980HK
 
84.4 pt
Durchschnittliche Intel Core i7-10875H
 
78.9 pt
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
AMD Ryzen 7 4800U
74.7 pt
Intel Reference Design Laptop 35W Dynamic Tuning -4!
Intel Core i7-1185G7
72.9 pt
Durchschnittliche Intel Core i7-10750H
 
69 pt
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7
62.7 pt
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 4700U
 
61.9 pt
Durchschnittliche Intel Core i7-1165G7
 
58.2 pt
Xiaomi RedmiBook 16 R5
AMD Ryzen 5 4500U
56.8 pt
Durchschnittliche Intel Core i5-10300H
 
54.1 pt
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
 
53.9 pt
Intel Reference Design Laptop 15W
Intel Core i7-1185G7
52.7 pt
Durchschnittliche Intel Core i7-10710U
 
52.7 pt
Dell XPS 13 9300 4K UHD
Intel Core i7-1065G7
48.4 pt
Durchschnittliche Intel Core i7-10810U
 
48.4 pt
Durchschnittliche Intel Core i7-1065G7
 
41.9 pt
Durchschnittliche AMD Ryzen 3 4300U
 
40.6 pt

* ... kleinere Werte sind besser

Auch bei längerer Last bleibt die Leistung im Referenz-Notebook von Intel stabil. Den üblichen Abfall in den ersten Durchläufen können wir weder im 28 Watt noch im 15 Watt-Modus erkennen.

0501001502002503003504004505005506006507007508008509009501000105011001150120012501300135014001450150015501600Tooltip
Intel Reference Design Laptop 28W Intel Core i7-1185G7, Intel Core i7-1185G7: Ø853 (754.55-866.1)
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE AMD Ryzen 7 4800U, AMD Ryzen 7 4800U: Ø1522 (1505.17-1639.01)
Dell XPS 13 9300 4K UHD Intel Core i7-1065G7, Intel Core i7-1065G7: Ø573 (480.43-760.86)
Intel Reference Design Laptop 15W Intel Core i7-1185G7, Intel Core i7-1185G7: Ø625 (619.66-627.69)

Wie beim bereits erfolgten Launch angekündigt, gibt es bei Tiger Lake nun keinen fixierten TDP mehr, sondern der Hersteller kann zwischen 15 und 28 Watt frei wählen (je nach Kühlung). Inklusive Dynamic Tuning kann die CPU sogar etwas länger 36 Watt aufnehmen. In unseren Benchmarks mit den unterschiedlichen Einstellungen sieht man gut, das diese TDP-Settings eine deutliche Auswirkung auf die Leistung haben. Die Einzelkernperformance ist weniger betroffen, da hier auch schon das 15-Watt-Limit für hohe Taktraten reicht. Im längeren Blender-Multicore-Test verliert die CPU aber 27 % bzw. 31 % auf die maximale Stufe. Hier wird es also weiterhin deutliche Unterschiede von Notebook zu Notebook geben. Rein auf den Modellnamen, wie i7-1185G7, kann man sich also nicht verlassen, um auf die Leistung rückuzschließen.

Cinebench R20
CPU (Multi Core)
Durchschnittliche Intel Core i9-10980HK
  (3526 - 4487, n=13)
3933 Points +78%
Durchschnittliche Intel Core i7-10875H
  (1986 - 4176, n=32)
3455 Points +56%
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
AMD Ryzen 7 4800U, AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000)
3213 Points +45%
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 4800U
  (2943 - 3306, n=4)
3178 Points +44%
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 4700U
  (2401 - 3095, n=9)
2698 Points +22%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4600U
  (2544 - 2796, n=3)
2628 Points +19%
Xiaomi RedmiBook 16 R5
AMD Ryzen 5 4500U, AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000)
2440 Points +10%
Intel Reference Design Laptop 35W Dynamic Tuning
Intel Core i7-1185G7, Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs
2402 Points +8%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (1843 - 2530, n=13)
2236 Points +1%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7, Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs
2214 Points
Durchschnittliche Intel Core i5-10300H
  (1397 - 2240, n=15)
2046 Points -8%
Durchschnittliche Intel Core i7-1165G7
  (1060 - 2657, n=81)
1967 Points -11%
Intel Reference Design Laptop 15W
Intel Core i7-1185G7, Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs
1560 Points -30%
Durchschnittliche AMD Ryzen 3 4300U
  (1432 - 1609, n=3)
1537 Points -31%
CPU (Single Core)
Intel Reference Design Laptop 35W Dynamic Tuning
Intel Core i7-1185G7, Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs
593 Points +2%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7, Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs
580 Points
Intel Reference Design Laptop 15W
Intel Core i7-1185G7, Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs
553 Points -5%
Durchschnittliche Intel Core i7-1165G7
  (442 - 589, n=81)
552 Points -5%
Durchschnittliche Intel Core i9-10980HK
  (465 - 507, n=13)
488 Points -16%
Durchschnittliche Intel Core i7-10875H
  (430 - 524, n=32)
486 Points -16%
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 4800U
  (474 - 488, n=4)
481 Points -17%
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
AMD Ryzen 7 4800U, AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000)
474 Points -18%
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 4700U
  (448 - 478, n=9)
467 Points -19%
Xiaomi RedmiBook 16 R5
AMD Ryzen 5 4500U, AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000)
451 Points -22%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4600U
  (447 - 453, n=3)
449 Points -23%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (424 - 453, n=12)
446 Points -23%
Durchschnittliche Intel Core i5-10300H
  (312 - 470, n=15)
443 Points -24%
Durchschnittliche AMD Ryzen 3 4300U
  (412 - 427, n=3)
420 Points -28%

* ... kleinere Werte sind besser

Anwendungsleistung - PCMark 10

Bei der Anwendungsleistung vertrauen wir weiterhin auf den normalen PCMark 10 welcher die frei verfügbaren Anwendungen LibreOffice, GIMP, Firefox und Chromium nutzt. Dank schneller 1 TB PM981a SSD von Samsung kann das MSI-Barebone mit Tiger Lake hier eine tolle Performance zeigen. Nur beim Digital Content Creation Part fällt das System leicht zurück, in den restlichen zwei Subtests werden sogar schnelle Gaming Notebooks mit CML-H 8-Kernern (i9-10980HK) geschlagen. Beim Gesamtscore bleibt das i7-1185G7-System hinter diesen, kann sich aber knapp vor dem Lenovo Yoga Slim 7 mit Ryzen 7 4800U platzieren. Es zeigt sich, wie gut sich Tiger Lake basierte Systeme für Office und Produktivitätsapps eignen sollten (oder können).

PCMark 10 / Score
Durchschnittliche Intel Core i9-10980HK
  (5277 - 6988, n=12)
6288 Points +13%
Durchschnittliche Intel Core i7-10875H
  (4884 - 6739, n=24)
5970 Points +7%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Core i7-1185G7, Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs, Samsung PM981a MZVLB1T0HBLR
5561 Points
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
AMD Ryzen 7 4800U, AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000), Samsung SSD PM981a MZVLB512HBJQ
5383 Points -3%
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 4800U
  (5233 - 5383, n=3)
5291 Points -5%
Durchschnittliche Intel Core i7-1165G7
  (4531 - 5931, n=72)
5070 Points -9%
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 4700U
  (4527 - 5307, n=8)
4898 Points -12%
Xiaomi RedmiBook 16 R5
AMD Ryzen 5 4500U, AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000), Samsung PM881 MZNLH512HALU-0000/07
4784 Points -14%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4600U
  (n=1)
4772 Points -14%
Durchschnittliche Intel Core i5-10300H
  (4077 - 5301, n=13)
4748 Points -15%
Durchschnittliche AMD Ryzen 5 4500U
  (4393 - 5024, n=12)
4683 Points -16%
Dell XPS 13 9300 4K UHD
Intel Core i7-1065G7, Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU), Intel SSDPEMKF512G8 NVMe SSD
4451 Points -20%
Durchschnittliche AMD Ryzen 3 4300U
  (n=1)
4322 Points -22%

Grafikkarte - Xe Architektur verspricht viel Leistung

Spitzenleistung der Iris Xe in 3DMark-Tests
Spitzenleistung der Iris Xe in 3DMark-Tests

In den Tiger Lake Prozessoren kommt erstmals die neue Xe Grafikgeneration zum Einsatz. Im Core i7-1185G7 nennt Intel sie schlicht "Intel Iris Xe Graphics". Zur Seite stehen der iGPU die 16 GB LPDDR4x-4266 im Dual Channel Betrieb. Einen eigenen Grafikspeicher (außer Caches) hat die Grafikeinheit aber nicht. Intel selbst bewirbt die GPU mit einem deutlichen Leistungsplus zur Ice Lake Generation, welche erstmals seit längerer Zeit wieder eine gute Grafikkarte integriert hat.

Bei den synthetischen Grafikkartenbenchmarks schlägt sich die neue Xe-GPU hervorragend. In den beiden 3DMark-GPU-Tests erreicht sie das selbe Niveau wie eine dedizierte AMD Radeon Pro 560X im Apple MacBook Pro 15. Die schnellsten Ryzen-iGPUs (wie die Radeon RX Vega 8 in den Ryzen 4000) bleiben deutlich zurück. Im Vergleich zu den mobilen Nvidia-Grafikkarten wird die GeForce MX350 deutlich geschlagen, der erreichte Score ist auf einem Level mit der neuen MX450.

Die Compute-Leistung der GPU in V-Ray ist nicht ganz so beachtlich, aber immerhin auf dem Level einer alten GeForce MX250/330. Die integrierten AMD-GPUs sind in diesem Test schneller.

3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX450
  (1086 - 2300, n=16)
1796 Points +11%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Mobile
  (1416 - 2130, n=11)
1672 Points +3%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs, Intel Core i7-1185G7
1618 Points
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Max-Q
  (1596 - 1634, n=2)
1615 Points 0%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
1614 Points 0%
Intel Reference Design Laptop 35W Dynamic Tuning
Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs, Intel Core i7-1185G7
1614 Points 0%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX350
  (1123 - 1595, n=12)
1322 Points -18%
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000), AMD Ryzen 7 4800U
1173 Points -28%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000)
  (540 - 1557, n=55)
1148 Points -29%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX250
  (881 - 1169, n=22)
1070 Points -34%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 7
  (496 - 1249, n=57)
991 Points -39%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 9
  (n=1)
872 Points -46%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000)
  (650 - 996, n=22)
821 Points -49%
Xiaomi RedmiBook 16 R5
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000), AMD Ryzen 5 4500U
783 Points -52%
Durchschnittliche Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU)
  (526 - 851, n=23)
744 Points -54%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Mobile
  (4935 - 6651, n=43)
6022 Points +7%
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
AMD Radeon Pro 560X, Intel Core i7-8850H
5699 Points +1%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Max-Q
  (5616 - 5792, n=4)
5677 Points 0%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs, Intel Core i7-1185G7
5652 Points
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX450
  (4336 - 5753, n=17)
4869 Points -14%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX350
  (3999 - 4656, n=14)
4390 Points -22%
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000), AMD Ryzen 7 4800U
3938 Points -30%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000)
  (1694 - 5041, n=55)
3652 Points -35%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX250
  (2939 - 3885, n=29)
3531 Points -38%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 7
  (1772 - 4037, n=62)
3189 Points -44%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 9
  (n=1)
2789 Points -51%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000)
  (2122 - 3239, n=23)
2673 Points -53%
Xiaomi RedmiBook 16 R5
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000), AMD Ryzen 5 4500U
2656 Points -53%
Durchschnittliche Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU)
  (1418 - 3156, n=27)
2594 Points -54%
V-Ray Benchmark Next 4.10 - GPU
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Mobile
  (n=1)
61 mpaths +85%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000)
  (31 - 83, n=48)
59.4 mpaths +80%
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000), AMD Ryzen 7 4800U
47 mpaths +42%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 7
  (14 - 70, n=47)
46.2 mpaths +40%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000)
  (30 - 52, n=15)
39.4 mpaths +19%
Intel Reference Design Laptop 35W Dynamic Tuning
Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs, Intel Core i7-1185G7
37 mpaths +12%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX350
  (33 - 41, n=10)
35.9 mpaths +9%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX450
  (28 - 40, n=17)
34.6 mpaths +5%
Xiaomi RedmiBook 16 R5
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000), AMD Ryzen 5 4500U
33 mpaths 0%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs, Intel Core i7-1185G7
33 mpaths
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs, Intel Core i7-1185G7
29 mpaths -12%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX250
  (24 - 34, n=5)
29.6 mpaths -10%
Intel Reference Design Laptop 15W
Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs, Intel Core i7-1185G7
25 mpaths -24%
Durchschnittliche Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU)
  (17 - 28, n=5)
21.2 mpaths -36%

Spieleleistung

Grafikfehler sollen im Serientreiber nicht mehr vorkommen
Grafikfehler sollen im Serientreiber nicht mehr vorkommen

Durch die deutlich gesteigerte Grafikleistung sind nun auch deutlich mehr Spiele flüssig spielbar als noch mit den Vorgängergenerationen. Im Test lief z.B. auch Doom Eternal flüssig mit guten Frameraten, aufgrund eines Grafikfehlers der Vorserientreiber haben wir die Werte jedoch nicht festgehalten. 

Beim anspruchsvollen "The Witcher 3" zeigt sich die Leistungsfähigkeit der iGPU. Sie erreicht im Test fast die Performance einer GeForce GTX 1050 Max-Q und das Game ist in hoher Detailstufe und Full-HD mit 35 fps gut spielbar. Die GeForce MX 350 bleibt deutlich dahinter. Bei GTA 5 dreht sich das Bild etwas und die MX350 kann einen deutlichen Vorsprung herausholen. Die AMD Vega 7 im Acer Swift 3 SF314 zieht bei beiden Vergleichen den Kürzeren.

Auch in unserem Test mit einer älteren Version von Dota 2 bleibt die Xe hinter der MX350. Hier erreicht sie das Niveau einer Vega 7 und wird sogar von einer Vega 8 im Yoga Slim 7 geschlagen. 

Bei den praktischen Spieletests sieht man gut wie die Performance von Treibern, Optimierungen und Grafikspeicher abhängig ist. Hier kann man also nicht eindeutig sagen, das dedizierte Grafikkarten wie eine MX350 mit schnellen GDDR5 Grafikspeicher immer geschlagen werden. Man erkennt aber welches Potential die Iris Xe hat und dass sie Einstiegsgrafikkarten überflüssig machen kann.

The Witcher 3 - 1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Mobile
  (29.1 - 43, n=29)
38 fps +6%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 Max-Q
  (34 - 41, n=3)
36.5 fps +2%
Intel Reference Design Laptop 28W
Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs, Intel Core i7-1185G7
35.9 (31min - 41max) fps
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX450
  (21 - 46, n=16)
34.8 fps -3%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX350
  (20.6 - 29.9, n=13)
26.3 fps -27%
Lenovo Yoga Slim 7-14ARE
AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000), AMD Ryzen 7 4800U
23.1 fps -36%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 8 (Ryzen 4000/5000)
  (8.7 - 26.8, n=46)
20.6 fps -43%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX250
  (16.3 - 23.1, n=27)
20.1 fps -44%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 7
  (8.96 - 26.2, n=49)
18.1 fps -50%
Durchschnittliche Intel Iris Plus Graphics G7 (Ice Lake 64 EU)
  (10.9 - 20.1, n=18)
17 fps -53%
Xiaomi RedmiBook 16 R5
AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000), AMD Ryzen 5 4500U
15.7 (13min - 18max) fps -56%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 6 (Ryzen 4000/5000)
  (10.7 - 19.4, n=20)
15 fps -58%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega 9
  (n=1)
13.3 fps -63%

Fazit

In unseren ersten eigenen Benchmarks mit einem Referenzsystem von Intel macht das neue Tiger-Lake-U-Topmodell, die Core i7-1185G7, einen hervorragenden Eindruck. Intel zeigt was bei einem potent konfigurierten Laptop mit ausreichender Kühlung möglich ist. Für einen 4-Kerner ist die Leistung sehr beachtlich, kann dieser doch die mobilen 6-Kerner aus den eigenen Reihen und von AMD überflügeln. Der schnelle Ryzen 7 4800U mit acht Kernen kann allerdings noch bei vielen Mehrkern-Benchmarks die Spitze in diesem TDP-Segment halten. Dank der hohen Taktraten ist das Herausragende aber die Einzelkernperformance. Hier schlägt der sparsame Mobilprozessor sogar Topmodelle aus dem Desktopbereich, wie etwa den i9-10900K. Dies führt auch zu einer hervorragenden Anwendungsperformance, wie der PCMark 10 belegt.

Die integrierte Iris Xe Grafik ist ein weiteres Highlight. Bei den theoretischen Tests schafft Intel es dedizierte Einstiegsgrafikkarten wie die GeForce MX 330 und 350 obsolet zu machen. Hier gilt es jedoch die praktische Spieleperformance abzuwarten, unsere ersten Tests sind aber vielversprechend dass die Xe nicht nur ein Papiertiger ist. Auch bei 15-Watt ist die Performance von Tiger Lake durchaus ordentlich, dies lässt auch auf schnelle 6W-Varianten hoffen.

Vorsicht ist allerdings geboten: Durch den konfigurierbaren TDP-Bereich kann man sich zwecks Abschätzung der Leistungsreserven zukünftig nicht mehr einfach auf den Modellnamen berufen, sondern muss die Konfiguration und Kühlung miteinbeziehen. Ob Hersteller das jeweilige TDP-Setting bekannt geben, ist noch unbekannt. 

Alle 6 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Die Kommentare zum Artikel werden geladen
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel, um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
Mail Logo
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Sonstige Tests > Intel Core i7-1185G7 im Benchmarktest
Autor: Klaus Hinum, 17.09.2020 (Update:  4.11.2024)