Frische Samsung Galaxy S23-Serie Infohäppchen: Kein Exynos in Sicht dafür aber ein Light-Power-Modus
Zu den Kameras im Galaxy S23 Ultra wurde ja bereits viel geschrieben, insbesondere der neue 200 Megapixel-Sensor bekam viele Vorschusslorbeeren, wenngleich sich ansonsten wenig an den Kameras im Vergleich zur Galaxy S22-Serie (hier bei Amazon ab 740 Euro erhältlich) ändern dürfte. Was wir im Galaxy S23 Ultra kameramäßig erwarten dürfen, fasste kürzlich ein Leaker zusammen:
Wir erweitern unser Team und suchen Gaming-Enthusiasten sowie Unterstützung für unsere Video-Produktion im Raum Hamburg.
Details
So
— Yogesh Brar (@heyitsyogesh) November 3, 2022
200MP + 10MP (10X, Periscope Tele) + 10MP (3x Tele) + 12MP (UW)
On the S23 Ultra should be fun?
Nach wie vor kein Exynos 2300 in Sicht
Demnach bleibt es im Galaxy S23 Ultra bei einer Quad-Cam mit 200 Megapixel Hauptsensor gekoppelt mit zwei 10 Megapixel Telefoto-Kameras (3x Zoom und 10x Periskop-Zoom) sowie einem 12 Megapixel Ultraweitwinkel-Shooter. Welcher Chipsatz Samsungs 2023 Flaggschiffe antreiben wird, wurde bereits vor Monaten indirekt durch Qualcomm bestätigt, Samsung selbst hat sich bis dato aber noch nicht offiziell dazu geäußert. In der Benchmarkdatenbank Geekbench gaben sich bereits Galaxy S23 und Galaxy S23 Ultra ein Stelldichein. Zuletzt wurde laut MySmartPrice auch das Galaxy S23+ bei Geekbench gesichtet, wobei wir das Modell mit der Nummer SM-S916U nicht im Geekbench-Browser gefunden haben.
Als finaler Beweis für den Snapdragon 8 Gen 2 in europäischen Galaxy S23-Modellen taugen diese Leaks allerdings noch nicht, denn in allen drei Fällen handelte es sich um die ohnehin traditionell mit Qualcomm-Chip bestückten US-Modelle (mit "U" am Ende der Modellnummer). Erst wenn die ersten europäischen Galaxy S23-Varianten bei Geekbench und Co. auftauchen (vermutlich mit "B" am Ende der Modellnummer), werden wir mehr Gewissheit über den von Samsung in Euroland genutzten Chipsatz haben. Auffällig ist jedenfalls, dass es im Gegensatz zum Snapdragon 8 Gen 2 bisher noch keinen konkreten Leak zum Exynos 2200-Nachfolger gab, wie Ice Universe kürzlich anmerkte:
We haven't seen any detailed specs of the Exynos 2300 leaked so far. this means. . .
— Ice universe (@UniverseIce) November 3, 2022
Was der Snapdragon 8 Gen 2 bringen wird
Knapp zwei bis drei Monate vor dem Launch der Galaxy S23-Flotte spricht also auch diese Tatsache dafür, dass Samsungs Exynos-Produktion auf Eis gelegt wurde, wie frühere Gerüchte und Leaks schon vor Monaten angedeutet hatten. Der Snapdragon 8 Gen 2, der bei TSMC im 4 nm-Verfahren produziert wird, soll ja abseits von Performancesteigerungen und höherer Effizienz durchaus einige spannende neue Features bringen. Auch hier fasste Ice Universe kürzlich ein paar Schlagworte zusammen. So ist etwa mit Bluetooth 5.3, Wi-Fi 7 und hardwarebasiertem AV1-Decoding zu rechnen, auch deutlich schnellerer UFS 4.0 Speicher dürfte in den 2023-Flaggschiffen Einzug halten ebenso wie Qualcomms neuestes 5G-Modem namens Snapdragon X70.
What can Snapdragon 8 Gen2 bring?
— Ice universe (@UniverseIce) November 3, 2022
Best CPU, GPU, IPS, AI performance and power efficiency ,GPU surpasses A16
WiFi7,
Bluetooth 5.3,
UFS4.0,
LPDDR5X,
Ray Tracing,
AV1 codec
...
Low-Power-Modus nun auch bei Galaxy S23 und Co.
Wer künftig zugunsten längerer Akkulaufzeit ein wenig auf Performance verzichten möchte, kann das offenbar auch bald mit den Galaxy S23-Flaggschiffen tun, wie Ice Universe verrät. Neu ist dieser "Light Power Modus" nicht, Samsung bot ihn erstmals in den aktuellen Foldables Galaxy Z Fold4 und Galaxy Z Flip4 an, er dürfte aber nun offenbar ein Standard-Feature auf neuen Galaxy-Phones werden und das ohne die maximal mögliche Display-Refreshrate zu beeinträchtigen.
The Samsung Galaxy S23 series will get a "Light (Low Power) mode," which can moderately reduce performance while greatly reducing power consumption without affecting refresh rates. pic.twitter.com/4GMmTMhRV1
— Ice universe (@UniverseIce) November 3, 2022
Quelle(n)
Ice Universe (1, 2, 3) Yogesh Brar, MySmartPrice
Bild: 4RMD