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Asus VivoBook S15 Laptop im Test: iGPU sorgt für Leistungsschub

Kleine Grafik ganz groß.

Ohne separaten Grafikchip zeigt das VivoBook S15 Leistungen, die manches Gaming-Notebook im Einsteigersegment in Bedrängnis bringen. Dank OLED-Display erscheint es vor allem gerüstet für Bild- und Videobearbeitung auf gehobenem Niveau. Und auch an anderer Stelle kann die Zusammenstellung erstaunliche Spitzenwerte aufbieten.

Das VivoBook von Asus stellt den Einstieg in das Multimedia-Segment dar. Ein starker Prozessor, das farbtreue und kontrastreiche OLED-Display und eine hohe Mobilität erlauben zügiges Arbeiten bis hin zur Mediengestaltung. Dafür zeigt sich das Gehäuse einfach gehalten, und die weitere Ausstattung bleibt bescheiden. Ähnlich wie bei 14 Zoll gibt es keine dedizierte Grafik.

Allerdings ist das mit dem AMD Ryzen 7 6800H und seinem integrierten Grafikchip AMD Radeon 680M unproblematisch. Das Notebook spielt in unserem Test in einer Liga mit Konkurrenten, die auf eine Nvidia GeForce RTX 3050 oder die Intel Arc A370M setzen, um etwa beim Videorendering ausreichend Leistung abzurufen. Der Verzicht auf den separaten Grafikprozessor zeigt zudem an anderer Stelle zusätzliche Vorzüge.

In weiteren Varianten des VivoBooks S15 gibt es Modelle mit der stärkeren CPU AMD Ryzen 9 6900HX und wahlweise ein 2,8-K-OLED-Display mit 120 Hz. Beides könnte für anspruchsvolle Videobearbeitung als leistungsstarke Alternative infrage kommen.

Die Konkurrenten Acer Swift X SFX16 und Dell Inspiron 16 Plus 7620 mit separaten Grafikchips liegen preislich höher. Ob der Unterschied auch in der Handhabung zu spüren ist, soll unser Test aufzeigen.

Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
Prozessor
AMD Ryzen 7 6800H 8 x 3.2 - 4.7 GHz, 65 W PL2 / Short Burst, 54 W PL1 / Sustained, Rembrandt-H (Zen 3+)
Grafikkarte
RAM
16 GB 
, DDR5-4800
Bildschirm
15.60 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, Samsung SDC4161, OLED, spiegelnd: ja, 60 Hz
Mainboard
AMD Promontory/Bixby FCH
Massenspeicher
WD PC SN735 SDBPNHH-512G, 512 GB 
Soundkarte
AMD Zen - Audio Processor - HD Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, USB-C Power Delivery (PD), 1 HDMI, 2 DisplayPort, Audio Anschlüsse: Headset
Netzwerk
MediaTek MT7921 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5/ax = Wi-Fi 6/), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 18.8 x 359 x 233
Akku
70 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 11 Home
Kamera
Webcam: 720p
Primary Camera: 0.9 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, MyASUS, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.89 kg, Netzteil: 390 g
Preis
1200 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

mögliche Konkurrenten im Vergleich

Bew.
Datum
Modell
Gewicht
Dicke
Größe
Auflösung
Preis ab
83.2 %
v7 (old)
02 / 2023
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
R7 6800H, Radeon 680M
1.9 kg18.8 mm15.60"1920x1080
87.4 %
v7 (old)
08 / 2022
Dell Inspiron 16 Plus 7620
i7-12700H, GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU
2.1 kg18.99 mm16.00"3072x1920
86.4 %
v7 (old)
12 / 2022
HP Omen 16-n0033dx
R7 6800H, Radeon RX 6650M
2.4 kg22.6 mm16.10"1920x1080
86.4 %
v7 (old)
10 / 2022
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
i7-1260P, A370M
1.8 kg21.2 mm16.00"2560x1600
84.1 %
v7 (old)
07 / 2022
Asus VivoBook S 14X S5402Z
i7-12700H, Iris Xe G7 96EUs
1.6 kg17.9 mm14.50"2880x1800
80.8 %
v7 (old)
09 / 2022
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
R5 6600H, GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU
2.4 kg21.8 mm15.60"1920x1080

Gehäuse - Kleines Label auf dem VivoBook

Viel Kunststoff wird nur vom Metalldeckel des Displays unterbrochen. Und der wiederum wird auf dem VivoBook von einer Art Label oder einer Plakette abgelöst. Was durchaus interessant aussieht und das Notebook von der Konkurrenz abhebt, erweist sich leider als Staubfang.

Ansonsten zeigt das relativ schlanke Gehäuse keine Besonderheiten, offenbart aber auch keine Schwächen. Trotz einem recht hohen Gewicht bleibt das Gehäuse verwindungssteif, biegt sich selbst an einer Ecke gehalten nur minimal und lässt sich keinerlei Geräusche entlocken.

Das Display ist mit einer Hand zu öffnen und schwingt etwas zu sehr nach. Gerade wegen des metallenen Deckels hätten wir ein wenig mehr Stabilität erwartet.

Wie andere Multimedia-Notebooks ist auch das VivoBook S15 kein Leichtgewicht. Mit knapp 2 kg weiß man sofort, dass hier etwas mehr Leistung untergebracht ist. Gleichzeitig bleibt es mit einer Dicke von nicht ganz 19 mm schlank und lässt sich entsprechend unkompliziert verstauen.

Größenvergleich

369 mm 248 mm 22.6 mm 2.4 kg359.6 mm 266.4 mm 21.8 mm 2.4 kg359 mm 233 mm 18.8 mm 1.9 kg356.3 mm 239.7 mm 21.2 mm 1.8 kg356.78 mm 251.9 mm 18.99 mm 2.1 kg322.3 mm 230.9 mm 17.9 mm 1.6 kg297 mm 210 mm 1 mm 5.7 g

Ausstattung - Multimedia-Notebook mit sparsamer Auswahl

Ernüchternd fällt der Blick auf die Anschlüsse aus, auch wenn die Auswahl grundlegend genügt. Links gibt es lediglich USB 2.0. Dessen äußerst begrenzte Geschwindigkeit stört nicht, da hier mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Maus oder gelegentlich ein Drucker angeschlossen werden.

Rechts gibt es die mittlerweile gängige Bestückung mit zwei nebeneinander liegenden USB-C-Anschlüssen, sodass zumindest einer davon beim Laden weiterhin verwendet werden kann. Beide beherrschen neben der Stromversorgung auch die Übertragung von Videosignalen per DisplayPort. Wirklich schnell sind sie aber nicht. Gerade einmal 10 Gbit/s sind erreichbar, was beim Anschluss einer externen SSD ein paar Limitierungen mit sich bringt. Die Leistungsfähigkeit beim Zugreifen auf die Daten sollte hingegen nicht beeinträchtigt sein.

Mit HDMI 2.1, einem klassischen USB-3.0-Port und Headset-Anschluss ist die Grundversorgung gewährleistet. Einen Kartenslot, einen LAN-Port oder eben schnelle USB-Anschlüsse wie USB 3.2 Gen2 x2 sucht man jedoch vergebens.

Anschluss links: USB 2.0
Anschluss links: USB 2.0
Anschlüsse rechts: Headset, USB 3.0 (5 Gbit/s), 2x USB-C (10 Gbit/s, DisplayPort, Stromversorgung), HDMI 2.1
Anschlüsse rechts: Headset, USB 3.0 (5 Gbit/s), 2x USB-C (10 Gbit/s, DisplayPort, Stromversorgung), HDMI 2.1

Kommunikation

Wenig beeindruckend wirkt die gemessene Leistung des WLAN-Moduls. Vom Durchschnitt der Multimedia-Notebooks ist das VivoBook S15 knapp ein Drittel entfernt, sodass man sich in seltenen Fällen den fehlenden LAN-Port herbeiwünscht.

Im Grunde jedoch genügt das für alle modernen Anwendungsfälle vom Streamen und Surfen bis hin zur gelegentlichen Datenübertragung im eigenen Netzwerk. Sollte die Leistung doch nicht zufriedenstellen, ließe sich das WLAN-Modul nachträglich noch tauschen.

Networking
iperf3 receive AXE11000
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Wi-Fi 6E AX211
1622 (1539min - 1665max) MBit/s +129%
HP Omen 16-n0033dx
MediaTek Wi-Fi 6E MT7922 160MHz Wireless LAN Card
1501 (1389min - 1586max) MBit/s +112%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (755 - 1789, n=77, der letzten 2 Jahre)
1464 MBit/s +106%
Durchschnittliche MediaTek MT7921
  (104.2 - 968, n=18)
778 MBit/s +10%
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
MediaTek MT7921
709 (702min - 714max) MBit/s
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
Realtek RTL8852BE
685 (646min - 762max) MBit/s -3%
iperf3 transmit AXE11000
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Wi-Fi 6E AX211
1595 (1119min - 1711max) MBit/s +122%
HP Omen 16-n0033dx
MediaTek Wi-Fi 6E MT7922 160MHz Wireless LAN Card
1506 (1447min - 1567max) MBit/s +109%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (358 - 1921, n=78, der letzten 2 Jahre)
1374 MBit/s +91%
Durchschnittliche MediaTek MT7921
  (47.8 - 985, n=18)
795 MBit/s +10%
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
Realtek RTL8852BE
740 (704min - 785max) MBit/s +3%
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
MediaTek MT7921
720 (674min - 765max) MBit/s
050100150200250300350400450500550600650700750800850900950100010501100115012001250130013501400145015001550160016501700Tooltip
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W MediaTek MT7921; iperf 3.1.3: Ø720 (674-765)
Acer Swift X SFX16-52G-77RX Intel Wi-Fi 6E AX211; iperf 3.1.3: Ø1595 (1119-1711)
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7 Realtek RTL8852BE; iperf 3.1.3: Ø740 (704-785)

Webcam

Der Schieber sorgt für die verlässliche Abdeckung des Objektivs.
Der Schieber sorgt für die verlässliche Abdeckung des Objektivs.

Die geringe Auflösung der Webcam schränkt die Bildqualität ein. Nicht nur in Anbetracht fast immer ausreichend hoher Internetbandbreite wäre eine FullHD-Kamera angebracht. Auch für einen Schnappschuss oder ähnliches wäre eine höhere Auflösung sinnvoll.

Abgesehen von der mauen 720p-Darstellung macht die Webcam ansonsten genau das, was sie soll. Ob helle Schreibtischlampe oder dämmriger Hintergrund, das Bild ist stets relativ gut ausgeleuchtet, und Gesichter sind erkennbar. Der Umstand führt allerdings auch dazu, dass teils erhebliche Farbabweichungen zu verzeichnen sind. Das gilt so für eine Vielzahl von Laptop-Webcams. Für Videotelefonie spielt jedoch die gute Erkennbarkeit eine wesentlich größere Rolle.

Das Dual-Array-Mikrofon gefällt. Es zeichnet die Stimme ohne blechernen Unterton auf, bleibt bei verschiedenen Abständen auf einem Lautstärkeniveau und kann aus unterschiedlichen Richtungen ohne Qualitätseinbußen eingesetzt werden.

ColorChecker
15.4 ∆E
15.2 ∆E
17.8 ∆E
17.8 ∆E
15.4 ∆E
11.1 ∆E
14.8 ∆E
24.3 ∆E
21.7 ∆E
19.1 ∆E
11.6 ∆E
10.3 ∆E
19.9 ∆E
12.1 ∆E
26.6 ∆E
5.7 ∆E
21 ∆E
14.4 ∆E
2.3 ∆E
11.8 ∆E
12.7 ∆E
13.5 ∆E
13.1 ∆E
4.1 ∆E
ColorChecker Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W: 14.65 ∆E min: 2.33 - max: 26.59 ∆E

Wartung

Sehr unkompliziert gestaltet sich der Weg ins Innere des Asus VivoBook S15. Nach dem Lösen vier kurzer und sechs längerer Torx-Schrauben kann der Boden von den Scharnieren ausgehend ohne größeren Kraftaufwand entfernt werden. Ein normales Maß an Sorgfalt wird genügen, um keine der Kunststoffverankerungen zu beschädigen.

Das Reinigen des Lüfters und der Austausch von Komponenten gelingen somit nahezu problemlos. Insbesondere die M.2-SSD und das WLAN-Modul dürften für ambitionierte Aufgaben als Tauschobjekte infrage kommen.

Auch der RAM kann gewechselt werden. Laut Asus ist jedoch mit den im uns vorliegenden Modell verbauten 8 GB plus 8 GB, welche fest auf der Platine verlötet sind, bereits das Maximum erreicht.

Ein Makel darf nicht unerwähnt bleiben: Im von uns getesteten Exemplar war eine der Scharnierschrauben nicht korrekt eingesetzt. Im schlimmsten Fall hätte sie sich mit der Zeit lockern können, was dann zu einem Kurzschluss auf dem Mainboard führen kann, aber natürlich nicht muss. 

Der Deckel ist leicht zu öffnen, und die wichtigsten Bestandteile lassen sich tauschen.
Der Deckel ist leicht zu öffnen, und die wichtigsten Bestandteile lassen sich tauschen.
Ein nachträgliches Eindrehen der Scharnierschraube hat den kleinen Makel unseres Testmusters behoben.
Ein nachträgliches Eindrehen der Scharnierschraube hat den kleinen Makel unseres Testmusters behoben.

Eingabegeräte - Zügiges Schreiben mit dem VivoBook

Die vollwertige Tastatur inklusive Nummernblock hinterlässt insgesamt einen angenehmen Eindruck. Eingaben erfolgen präzise und kaum langsamer als auf einer großen Desktop-Tastatur. Stören könnte allenfalls der kurze Hub, der bei flachen Notebook-Keyboards immer größer sein könnte.

Der Gegendruck der Tasten gefällt. Und auch die etwas eigentümlich wirkende Gestaltung von "Return" und "Esc" erweist sich schnell als praktisch.

Der positive Eindruck erstreckt sich zudem auf das Touchpad: Dessen Größe mit 13 x 8 cm erlaubt präzise Eingaben auch mit drei oder vier Fingern. Die Tasten, versteckt unter der Oberfläche, hätten allerdings mehr Rückmeldung vertragen können. Der Druckpunkt ist aus unserer Sicht etwas zu schwach.

Alle Tasten inklusive Numpad sind vorhanden. Die abgesetzte Espace-Taste fällt sofort ins Auge.
Alle Tasten inklusive Numpad sind vorhanden. Die abgesetzte Espace-Taste fällt sofort ins Auge.
Die Tastaturbeleuchtung ist gleichmäßig und in drei Stufen regelbar.
Die Tastaturbeleuchtung ist gleichmäßig und in drei Stufen regelbar.

Display - OLED und FullHD harmonieren

Subpixel
Subpixel

Geradezu altbacken wirken FullHD-Auflösung, 60 Hz Bildrate, 16:9-Format und 15,6 Zoll. Hinter diesen bescheidenen Eckdaten verbirgt sich jedoch ein OLED-Display, das seine Stärken entspannt ausspielen kann.

Der Kontrast ist dank perfektem Schwarz extrem hoch, weshalb auch Screen Bleeding kein Thema ist. Die Farbdarstellung lässt sich mit einem klassischen LC-Display kaum vergleichen, wirkt schlicht intensiver und lebhafter. Die eigentlich nur durchschnittliche Helligkeit knapp unterhalb von 400 cd/m² erscheint wiederum durch das tiefe Schwarz und die selbstleuchtenden Pixel deutlich kraftvoller als auf anderen Display-Technologien.

Für eine unverfälschte Wahrnehmung der Farben sorgt unter anderen die Pantone-Zertifizierung. Auch ohne nachträgliche Kalibrierung liegen die Farbabweichungen unterhalb des Wahrnehmbaren. Ebenfalls wichtig ist die glänzende Oberfläche, die eine Nutzung im Freien allerdings deutlich erschwert.

Für die Abdunklung des Displays kommt Pulsweitenmodulation zum Einsatz. Die Frequenz von 59 Hz ist extrem niedrig. Beim Testen haben wir das Flackern auf sehr niedriger Helligkeitsstufe wahrnehmen können. Wer empfindlich darauf reagiert, sollte von dem Display Abstand nehmen.

Die glänzende Displayoberfläche spiegelt im Freien extrem.
Die glänzende Displayoberfläche spiegelt im Freien extrem.
380
cd/m²
382
cd/m²
378
cd/m²
378
cd/m²
378
cd/m²
380
cd/m²
374
cd/m²
374
cd/m²
382
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Samsung SDC4161 getestet mit X-Rite i1Pro 2
Maximal: 382 cd/m² (Nits) Durchschnitt: 378.4 cd/m² Minimum: 4.5 cd/m²
Ausleuchtung: 98 %
Helligkeit Akku: 374 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 2.2 | 0.5-29.43 Ø4.88, calibrated: 2.68
ΔE Greyscale 1.43 | 0.5-98 Ø5.1
98.6% AdobeRGB 1998 (Argyll 2.2.0 3D)
100% sRGB (Argyll 2.2.0 3D)
99.9% Display P3 (Argyll 2.2.0 3D)
Gamma: 2.47
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
Samsung SDC4161, OLED, 1920x1080, 15.6"
Dell Inspiron 16 Plus 7620
BOE NE16N41, IPS, 3072x1920, 16"
HP Omen 16-n0033dx
BOE0AAE, IPS, 1920x1080, 16.1"
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
B160QAN02.M, IPS-LED, 2560x1600, 16"
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Samsung ATNA45AF01-0, OLED, 2880x1800, 14.5"
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
LEN156FHD, IPS, 1920x1080, 15.6"
Display
-18%
-18%
-15%
-1%
-54%
Display P3 Coverage
99.9
70.8
-29%
74.4
-26%
76.4
-24%
99.9
0%
39.4
-61%
sRGB Coverage
100
99.5
0%
99.2
-1%
100
0%
100
0%
58
-42%
AdobeRGB 1998 Coverage
98.6
73.2
-26%
73.4
-26%
76.6
-22%
95.5
-3%
40.7
-59%
Response Times
-3168%
-1369%
-2505%
119%
-1766%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
0.74
38 ?(21.2, 16.8)
-5035%
17.6 ?(10, 7.6)
-2278%
33 ?(15, 18)
-4359%
0.73 ?(0.37, 0.36)
1%
20.8 ?(11.2, 9.6)
-2711%
Response Time Black / White *
2 ?(1, 1)
28 ?(13.2, 14.8)
-1300%
11.2 ?(6.8, 4.4)
-460%
15 ?(5, 10)
-650%
1 ?(0.5, 0.5)
50%
18.4 ?(10, 8.4)
-820%
PWM Frequency
59 ?(50)
240.4 ?(100)
307%
Bildschirm
8%
-12%
-7%
-5%
-109%
Helligkeit Bildmitte
378
288.9
-24%
373.3
-1%
411
9%
373
-1%
287.8
-24%
Brightness
378
276
-27%
361
-4%
378
0%
375
-1%
268
-29%
Brightness Distribution
98
92
-6%
79
-19%
83
-15%
99
1%
86
-12%
Schwarzwert *
0.26
0.44
0.29
0.3
Delta E Colorchecker *
2.2
1.88
15%
2.12
4%
2.18
1%
2.26
-3%
6.3
-186%
Colorchecker dE 2000 max. *
4.87
4.37
10%
5.62
-15%
4.84
1%
6.22
-28%
21.32
-338%
Colorchecker dE 2000 calibrated *
2.68
0.42
84%
2.06
23%
1.48
45%
2.53
6%
Delta E Graustufen *
1.43
1.4
2%
2.5
-75%
2.68
-87%
1.4
2%
4
-180%
Gamma
2.47 89%
2.3 96%
2.3 96%
2.43 91%
2.22 99%
2.21 100%
CCT
6464 101%
6634 98%
6408 101%
6717 97%
6417 101%
6762 96%
Kontrast
1111
848
1417
959
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-1059% / -528%
-466% / -240%
-842% / -425%
38% / 27%
-643% / -371%

* ... kleinere Werte sind besser

Bereits kalibriert ist das Display, sodass auf die dargestellten Farben direkt nach dem Einschalten Verlass ist. Dabei wird nicht nur der Farbraum sRGB, sondern auch Display-P3 vollständig abgedeckt. Nur zu AdobeRGB, eingesetzt für professionelle Fotobearbeitung, fehlen anderthalb Prozentpunkte. Für ein Notebook-Display in der Preisklasse um 1.000 Euro ist das ein beachtliches Ergebnis.

100 % sRGB
100 % sRGB
99,9 % Display-P3
99,9 % Display-P3
98,6 % AdobeRGB
98,6 % AdobeRGB

Da das Display als Pantone-zertifiziert beworben wird, ist die relativ natürliche Darstellung der Farben nicht überraschend. Allerdings gibt es im Bereich der Blautöne etwas größere Abweichungen, die ein auf professionelle Bildbearbeitung trainiertes Auge wahrnehmen kann.

Eine Kalibrierung erbrachte keine Verbesserung, die aufgrund der sehr guten Messwerte ohnehin überflüssig sein sollte.

ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiß
2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 1 ms steigend
↘ 1 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.1 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 8 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (20.8 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
0.74 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 0 ms steigend
↘ 0 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.165 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (32.5 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 59 Hz ≤ 50 % Helligkeit

Das Display flackert mit 59 Hz (im schlimmsten Fall, eventuell durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 50 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 59 Hz ist sehr gering und daher kann es bei allen Usern zu sichtbaren Flackern, brennenden Augen oder Kopfweh kommen.

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8529 (Minimum 5, Maximum 343500) Hz.

Wirklich sinnvoll ist der Einsatz im Freien wegen der glänzenden Bildschirmoberfläche nicht. Die ordentliche Helligkeit von knapp 400 cd/m² sowie der starke Kontrast des OLED-Displays erlauben trotzdem eine gute Erkennbarkeit. Zum Lesen, Surfen und ähnliches genügt es.

Bilder und Videos sollten hingegen nur am Schreibtisch oder an einem schattigen Ort ohne helle Flächen im Hintergrund betrachtet werden.

Farben werden im Freien nur unzureichend wiedergegeben.
Farben werden im Freien nur unzureichend wiedergegeben.
Text bleibt wegen des guten Kontrastes selbst im Sonnenlicht lesbar.
Text bleibt wegen des guten Kontrastes selbst im Sonnenlicht lesbar.

Unbeeindruckt zeigt sich das Bild von unterschiedlichen Betrachtungswinkeln. Helligkeit und Farbdarstellung ändern sich nicht. Erst aus extrem seitlicher Position lässt sich eine minimale Farbverschiebung beobachten.

Leistung - CPU & iGPU im VivoBook beeindrucken im Zusammenspiel

Abgesehen vom performanten Prozessor kann das Asus VivoBook S15 keine weiteren überragenden Eckdaten anführen. RAM und SSD sind ausreichend schnell und für die allermeisten Aufgaben groß genug dimensioniert, zeigen sich aber auf gehobenem Niveau nur durchschnittlich.

Wobei die Hauptverantwortung für die Rechenleistung und damit für die allgemeine Handhabung des Notebooks natürlich bei Prozessor und Grafikchip liegt. Die CPU AMD Ryzen 7 6800H kann es ausgehend von unseren gesammelten Benchmarks auch mit leistungsstarken Business-Notebooks aufnehmen. Die integrierte GPU AMD Radeon 680M erlaubt zumindest ansatzweise die Geschwindigkeit, die separate Grafikkarten bieten. In jedem Fall kann sie die Konkurrentin Intel Iris Xe je nach Aufgabe um ein Vielfaches überbieten.

Das Asus VivoBook S15 kann dadurch zwar nicht mit den Topmodellen seiner Klasse mithalten, liegt aber nah an Multimedia-Notebooks, die neben dem Prozessor eine zusätzliche Grafikkarte vorweisen. Notebooks ohne dedizierte Grafikeinheit werden bei den entsprechenden Aufgaben manchmal knapp, häufig deutlich überflügelt.

CPU-Z, Hauptseite
CPU-Z, Hauptseite
CPU-Z, Mainboard
CPU-Z, Mainboard
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
HWiNFO
 
 

Testbedingungen

Für alle Benchmarks haben wir die in Windows integrierte Leistungsregelung auf "Beste Leistung" gestellt. Die vorinstallierte Software "MyAsus" besitzt darüber hinaus den Lüftermodus "Leistung". Der verändert die Stromversorgung der CPU nicht, sorgt aber bei längeren Aufgaben für bessere Leistungswerte.

Prozessor

Mit dem AMD Ryzen 7 6800H kommt ein leistungsstarker Prozessor zum Einsatz, in etwa auf dem Niveau eines Intel Core i7-12700H. Komplexe Aufgaben, Multitasking und insgesamt schnelle Programmabläufe gehören zu den Kernkompetenzen der CPU.

Bei einer typischen Wärmeabgabe von 45 Watt unter Last zählt sie wie ihr Pendant von Intel aber keinesfalls zu den sparsamen Modellen, sondern verlangt beim Rechnen viel Strom und eine hohe Kühlleistung.

Im VivoBook S15 muss nach wenigen Minuten die Leistungsaufnahme begrenzt werden, wie unser Dauertest mit Cinebench R15 zeigt. Für die Anwendungen eines Multimedia-Notebooks, das nur kurzzeitig hohe Leistung bereitstellen muss, ist das jedoch kein Makel. Im HP Omen 16-n0033dx, welches als Gaming-Notebook für Dauerbelastungen ausgelegt ist, zeigt sich jedoch, dass die CPU auch permanent ihre beste Leistung abrufen könnte.

Nichtsdestotrotz nimmt der Ryzen 7 mehrere Minuten lang problemlos 54 Watt auf, was dem PL1 entspricht. Auch bei Akkubetrieb ist die Leistungsaufnahme kaum beschränkt. Für Sekundenbruchteile sind 46 Watt erlaubt, über längere Zeit noch immer 42 Watt.

Weitere Leistungsdaten und Vergleiche finden sich auf unserer CPU-Benchmarkseite.

3DMark Time Spy mit Netzstrom
3DMark Time Spy mit Netzstrom
3DMark Time Spy im Akkubetrieb kaum schlechter
3DMark Time Spy im Akkubetrieb kaum schlechter

Cinebench R15 Multi Dauertest

0125250375500625750875100011251250137515001625175018752000212522502375Tooltip
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W AMD Ryzen 7 6800H: Ø1970 (1926.5-2121.45)
Dell Inspiron 16 Plus 7620 Intel Core i7-12700H: Ø1998 (1901.59-2430.28)
HP Omen 16-n0033dx AMD Ryzen 7 6800H: Ø2136 (2104.6-2150.88)
Acer Swift X SFX16-52G-77RX Intel Core i7-1260P: Ø1587 (1546.19-1980.59)
Asus VivoBook S 14X S5402Z Intel Core i7-12700H: Ø1973 (1877.58-2066.86)
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7 AMD Ryzen 5 6600H: Ø1602 (1594.77-1626.41)
CPU Performance Rating: Percent
Cinebench R23: Multi Core | Single Core
Cinebench R20: CPU (Multi Core) | CPU (Single Core)
Cinebench R15: CPU Multi 64Bit | CPU Single 64Bit
Blender: v2.79 BMW27 CPU
7-Zip 18.03: 7z b 4 | 7z b 4 -mmt1
Geekbench 5.5: Multi-Core | Single-Core
HWBOT x265 Benchmark v2.2: 4k Preset
LibreOffice : 20 Documents To PDF
R Benchmark 2.5: Overall mean
CPU Performance Rating
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
81.6 pt
Dell Inspiron 16 Plus 7620
Intel Core i7-12700H
79.8 pt
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 6800H
 
71.4 pt
HP Omen 16-n0033dx
AMD Ryzen 7 6800H
71.2 pt
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
AMD Ryzen 7 6800H
71.1 pt
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Intel Core i7-12700H
70.8 pt
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Core i7-1260P
68.6 pt
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
AMD Ryzen 5 6600H
57.7 pt

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
2121 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
154.7 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.9 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
243 Points
Cinebench R20 CPU (Multi Core)
4839 Points
Cinebench R20 CPU (Single Core)
603 Points
Cinebench R23 Single Core
1547 Points
Cinebench R23 Multi Core
12570 Points
Hilfe
Performance Rating
HP Omen 16-n0033dx
AMD Ryzen 7 6800H, Radeon RX 6650M
95 pt
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 6800H
 
90.5 pt
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
AMD Ryzen 7 6800H, Radeon 680M
87.5 pt
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
85.6 pt
Dell Inspiron 16 Plus 7620
Intel Core i7-12700H, GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU
75 pt
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
AMD Ryzen 5 6600H, GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU
70.5 pt
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Core i7-1260P, A370M
61.8 pt
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Intel Core i7-12700H, Iris Xe G7 96EUs
53.7 pt

System Performance

Wie gut die integrierte Grafikeinheit im Prozessor arbeitet, zeigt ein Blick auf die PCMark Bewertung. Notebooks mit vergleichbarer Rechenleistung, aber mit begrenzt leistungsfähiger iGPU liegen deutlich zurück.

Stattdessen schafft das Asus VivoBook mit der Radeon 680M den Anschluss zum Dell Inspiron 16 Plus 7620, obwohl das Notebook mit separater Grafikkarte eigentlich klare Vorteile haben sollte. Damit erfüllt es die Erwartungen, die an einen Multimedia-Laptop gestellt werden, nahezu vollständig. Neben schnellen Rechenoperationen werden auch grafisch anspruchsvolle Aufgaben auf hohem Niveau abgearbeitet.

PCMark 10 / Score
HP Omen 16-n0033dx
Radeon RX 6650M, R7 6800H, Samsung PM9A1 MZVL21T0HCLR
7205 Points +6%
Dell Inspiron 16 Plus 7620
GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU, i7-12700H, Kioxia BG5 KBG50ZNS512G
6846 Points +1%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (4325 - 8670, n=71, der letzten 2 Jahre)
6838 Points +1%
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
Radeon 680M, R7 6800H, WD PC SN735 SDBPNHH-512G
6780 Points
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 6800H, AMD Radeon 680M
  (6591 - 6936, n=4)
6764 Points 0%
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU, R5 6600H, Lenovo UMIS AM630 RPJTJ256MGE1QDY
6099 Points -10%
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
A370M, i7-1260P, WDC PC SN810 1TB
5969 Points -12%
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Iris Xe G7 96EUs, i7-12700H, Micron 2450 512GB MTFDKBA512TFK
5726 Points -16%
PCMark 10 Score
6780 Punkte
Hilfe
AIDA64 / Memory Copy
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (21158 - 104459, n=77, der letzten 2 Jahre)
70577 MB/s +46%
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Core i7-1260P, A370M
66612 MB/s +38%
Dell Inspiron 16 Plus 7620
Intel Core i7-12700H, GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU
54375 MB/s +13%
Durchschnittliche AMD Ryzen 7 6800H
  (48209 - 51186, n=8)
50144 MB/s +4%
HP Omen 16-n0033dx
AMD Ryzen 7 6800H, Radeon RX 6650M
48695 MB/s +1%
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
AMD Ryzen 7 6800H, Radeon 680M
48209 MB/s
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Intel Core i7-12700H, Iris Xe G7 96EUs
31252 MB/s -35%
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
AMD Ryzen 5 6600H, GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU
28335 MB/s -41%

* ... kleinere Werte sind besser

DPC-Latenzen

Laut Test mit LatencyMon ist die Echtzeit-Audiobearbeitung nicht empfehlenswert. Im Vergleich zur direkten Konkurrenz zeigt sich jedoch eine erfreulich geringe Latenz. Eine Anpassung beziehungsweise Aktualisierung der Treiber kann hier Abhilfe schaffen, auch bezüglich der gemessenen Latenzen. Weniger gut sind 17 übersprungene Zwischenbilder (dropped frames) bei der Videowiedergabe in 4K.

Positiv ist die niedrige Auslastung von durchschnittlich 18 % des Grafikchips beim Abspielen des Videostreams zu bewerten. Intels Iris-Xe-GPU liegt in diesem Szenario bei etwa 40 % Auslastung.

LatencyMon Hauptseite
LatencyMon Hauptseite
LatencyMon Treiberliste
LatencyMon Treiberliste
4K-Videostreaming mit CPU/GPU-Auslastung
4K-Videostreaming mit CPU/GPU-Auslastung
DPC Latencies / LatencyMon - interrupt to process latency (max), Web, Youtube, Prime95
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Iris Xe G7 96EUs, i7-12700H, Micron 2450 512GB MTFDKBA512TFK
2277 μs * -342%
HP Omen 16-n0033dx
Radeon RX 6650M, R7 6800H, Samsung PM9A1 MZVL21T0HCLR
1065.3 μs * -107%
Dell Inspiron 16 Plus 7620
GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU, i7-12700H, Kioxia BG5 KBG50ZNS512G
989.5 μs * -92%
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
A370M, i7-1260P, WDC PC SN810 1TB
848.7 μs * -65%
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU, R5 6600H, Lenovo UMIS AM630 RPJTJ256MGE1QDY
818.7 μs * -59%
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
Radeon 680M, R7 6800H, WD PC SN735 SDBPNHH-512G
515 μs *

* ... kleinere Werte sind besser

Massenspeicher

AS SSD
AS SSD

Ohne PCIe-4-Unterstützung in der Zen3+-Architektur fallen die Leistungswerte der SSD erwartungsgemäß geringer aus als bei manchem Konkurrenten. Die Bandbreite des Anschlusses wird mit 3.000 MB/s beim sequenziellen Lesen erreicht, sodass irgendwelche Beeinträchtigungen der Systemleistung keinesfalls zu erwarten sind.

Bemerkenswert ist die Stabilität der Übertragungsraten im Dauertest. Verglichen mit dem Acer Swift X SFX16, dessen M.2-SSD die schnellere PCIe-4-Schnittstelle nutzt, wird im VivoBook S15 ein höherer Durchschnittswert erzielt. Die Wärme ableitende Abdeckung aus Kupfer ist mitverantwortlich für sehr stabile Zugriffsraten, wie unser DiskSpd Test zeigt.

WD PC SN735 SDBPNHH-512G
Sequential Read: 2831MB/s
Sequential Write: 1092MB/s
4K Read: 35.43MB/s
4K Write: 115.95MB/s
4K-64 Read: 817MB/s
4K-64 Write: 1522MB/s
Access Time Read: 0.083ms
Access Time Write: 0.132ms
Score Read: 1136Points
Score Write: 1747Points
Score Total: 3381Points
Drive Performance Rating - Percent
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
WDC PC SN810 1TB
98.1 pt
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
67.9 pt
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
Lenovo UMIS AM630 RPJTJ256MGE1QDY
59.9 pt
HP Omen 16-n0033dx
Samsung PM9A1 MZVL21T0HCLR
58.4 pt
Dell Inspiron 16 Plus 7620
Kioxia BG5 KBG50ZNS512G
46 pt
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
WD PC SN735 SDBPNHH-512G
44.9 pt
Durchschnittliche WD PC SN735 SDBPNHH-512G
 
44.9 pt
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Micron 2450 512GB MTFDKBA512TFK
43.4 pt

* ... kleinere Werte sind besser

Dauerleistung Lesen: DiskSpd Read Loop, Queue Depth 8

035070010501400175021002450280031503500385042004550490052505600595063006650Tooltip
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W WD PC SN735 SDBPNHH-512G: Ø3601 (2999.77-3614.76)
Dell Inspiron 16 Plus 7620 Kioxia BG5 KBG50ZNS512G: Ø2726 (2541.49-2809.97)
Acer Swift X SFX16-52G-77RX WDC PC SN810 1TB: Ø3543 (251.99-6911.58)

Grafikkarte

Für einen integrierten Grafikchip schneidet die AMD Radeon 680M hervorragend ab. Das hinter seinen Möglichkeiten rechnende Asus VivoBook S14X mit dem Intel Core i7-12700H und der Intel Iris Xe 96EUs erreicht nicht einmal halb so gute Werte in der 3DMark Leistungsmessung.

Ähnlich stark zeigen sich die Ergebnisse beim Rendering: Für exakt die Multimedia-Aufgaben, für die das VivoBook konzipiert ist, benötigt es deutlich weniger Zeit als andere Laptops mit integriertem Grafikchip. Konkurrenten mit separater GPU sind lediglich auf Augenhöhe.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass AMDs integrierte Grafiklösung es mit einer Intel Arc A370M in den meisten Situationen problemlos aufnehmen kann. Selbst die mobile Nvidia GeForce RTX 3050 im Lenovo IdeaPad Gaming 3 wird im Blender-Benchmark übertroffen, ist bei 3DMark und in Spielen dagegen deutlich vorneweg.

3DMark Performance Rating - Percent
HP Omen 16-n0033dx -1!
AMD Radeon RX 6650M, AMD Ryzen 7 6800H
100 pt
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
NVIDIA GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU, AMD Ryzen 5 6600H
68.1 pt
Dell Inspiron 16 Plus 7620
NVIDIA GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU, Intel Core i7-12700H
62.9 pt
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
62.8 pt
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Arc A370M, Intel Core i7-1260P
40.4 pt
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
AMD Radeon 680M, AMD Ryzen 7 6800H
33.7 pt
Durchschnittliche AMD Radeon 680M
 
32.8 pt
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs, Intel Core i7-12700H
15.6 pt
3DMark 11 Performance
9959 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
32518 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6144 Punkte
3DMark Time Spy Score
2663 Punkte
Hilfe
Blender
v3.3 Classroom HIP/AMD
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
NVIDIA GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU, AMD Ryzen 5 6600H
668 Seconds * -67%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (308 - 683, n=3, der letzten 2 Jahre)
531 Seconds * -33%
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
AMD Radeon 680M, AMD Ryzen 7 6800H
400 Seconds *
Durchschnittliche AMD Radeon 680M
  (270 - 555, n=34)
344 Seconds * +14%
v3.3 Classroom CPU
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Arc A370M, Intel Core i7-1260P
564 Seconds * -33%
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
NVIDIA GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU, AMD Ryzen 5 6600H
532 Seconds * -25%
Durchschnittliche AMD Radeon 680M
  (389 - 980, n=35)
494 Seconds * -16%
Dell Inspiron 16 Plus 7620
NVIDIA GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU, Intel Core i7-12700H
436 Seconds * -3%
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
AMD Radeon 680M, AMD Ryzen 7 6800H
425 Seconds *
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (160 - 1042, n=83, der letzten 2 Jahre)
420 Seconds * +1%
HP Omen 16-n0033dx
AMD Radeon RX 6650M, AMD Ryzen 7 6800H
394 Seconds * +7%

* ... kleinere Werte sind besser

Gaming Performance

In Spielen, die über einen längeren Zeitraum eine hohe Leistung einfordern, wird die Beschränkung des Systems erkennbar. Weil CPU und GPU sich eine die Kühlkapazitäten teilen, erscheint eine Drosselung bei voller Auslastung unausweichlich.

Ganz gut zu erkennen ist das an den stark abnehmenden Bildraten bei Erhöhung der Bildqualität. Bei GTA V oder Strange Brigade zum Beispiel kann die AMD Radeon 680M auf minimalen Einstellungen problemlos mit kleinen Gaming-Notebooks mithalten. Auf hoher Detailstufe und mit entsprechend höheren Anforderungen bricht die Bildrate dagegen deutlich ein. Das System ist ausgelastet und erzeugt mehr Wärme als abtransportiert werden könnte. Die Leistung wird gedrosselt.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass vor allem weniger anspruchsvolle Titel, unter anderem auch das aktuelle Fifa 23, bestens spielbar sind, wenn auch nicht in höchster Qualität.

Performance Rating - Percent
HP Omen 16-n0033dx -1!
AMD Ryzen 7 6800H, AMD Radeon RX 6650M
84.2 pt
Dell Inspiron 16 Plus 7620
Intel Core i7-12700H, NVIDIA GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU
80.9 pt
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
AMD Ryzen 5 6600H, NVIDIA GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU
66.5 pt
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
65.1 pt
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Core i7-1260P, Intel Arc A370M
31.1 pt
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
AMD Ryzen 7 6800H, AMD Radeon 680M
29 pt
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Intel Core i7-12700H, Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs
17.6 pt
Far Cry 5
1920x1080 Medium Preset AA:T
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (20 - 162, n=55, der letzten 2 Jahre)
78.1 fps +90%
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Core i7-1260P, Intel Arc A370M
49 fps +20%
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
AMD Ryzen 7 6800H, AMD Radeon 680M
41 (37min) fps
Durchschnittliche AMD Radeon 680M
  (21 - 45, n=28)
36.6 fps -11%
1920x1080 High Preset AA:T
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (18 - 154, n=58, der letzten 2 Jahre)
72.4 fps +91%
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Core i7-1260P, Intel Arc A370M
46 fps +21%
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
AMD Ryzen 7 6800H, AMD Radeon 680M
38 (34min) fps
Durchschnittliche AMD Radeon 680M
  (18 - 41, n=28)
33.4 fps -12%

Beim Spielen von Witcher 3 bleiben die Bildraten stabil. Hat sich das Notebook einmal eingerichtet, kann es eine stabile Leistung abrufen, wenn auch nicht auf dem hohen Niveau kurzzeitiger Belastungen. 

Dazu zeigt sich hier, dass die Radeon 680M deutlich vor der Iris Xe und auf dem Niveau der Intel Arc A370M rechnen kann.

Witcher 3 FPS-Diagramm

05101520253035404550Tooltip
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W R7 6800H, Radeon 680M: Ø23.9 (19-25)
Dell Inspiron 16 Plus 7620 i7-12700H, GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU: Ø50.5 (48-54)
Acer Swift X SFX16-52G-77RX i7-1260P, A370M: Ø26.3 (24-28)
LG Gram 16Z90Q i7-1260P, Iris Xe G7 96EUs: Ø11.4 (7-16)
min.mittelhochmax.
GTA V (2015) 147.5 136.8 47.6 20.6
The Witcher 3 (2015) 125 77 40 24
Dota 2 Reborn (2015) 37.2 36.7 36.2 36
Final Fantasy XV Benchmark (2018) 63.8 32.3 22.4
X-Plane 11.11 (2018) 60.6 50.2 41
Far Cry 5 (2018) 77 41 38 36
Strange Brigade (2018) 131.3 54.4 45.4 39.2
Cyberpunk 2077 1.6 (2022) 40 25 20 19
F1 22 (2022) 80.8 70.5 52.2 0 ()
FIFA 23 (2022) 83 73 51 53

Emissionen - Ryzen 7 bei Bedarf mit lautstarker Kühlung

Geräuschemissionen

Extrem laut wird der einzelne Lüfter, wenn er tatsächlich gebraucht wird. Mit mehr als 60 dB wird dessen Lautstärke in jedem Fall als störend empfunden. Immerhin lassen sich weder schnelle Drehzahlwechsel noch ein unangenehmes Aufheulen registrieren.

Bei kurzen Belastungsspitzen wird das Rauschen nicht weiter stören. Längere Rendering-Aufgaben überlasst man dem VivoBook aber lieber in einem separaten Raum mit geschlossener Tür. Bei Spielen, die ja durchaus laufen, empfehlen sich in jedem Fall Kopfhörer.

Für einen Einsatz im Büro lässt sich in der MyAsus App auch eine andere Lüftersteuerung wählen. Diese reduziert die Leistung nur um einige Prozentpunkte, sorgt aber für ein kaum mehr wahrnehmbares Lüftergeräusch. Ansonsten kann man sich für den Nachfolger nur einen Doppellüfter wünschen.

Zwischen flüsterleise und maximaler Leistung liegen ein paar Prozent Geschwindigkeit, aber die Verachtfachung der gefühlten Lautstärke.
Zwischen flüsterleise und maximaler Leistung liegen ein paar Prozent Geschwindigkeit, aber die Verachtfachung der gefühlten Lautstärke.

Lautstärkediagramm

Idle
26 / 26 / 28.1 dB(A)
Last
56.9 / 62.6 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Earthworks M23R, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 26 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.219.623.630.12540.222.627.832.63133.52530.531.54032.12325.431.25033.933.825.536.66328.821.123.633.38028.219.817.334.710028.728.719.63912528.92422.450.516030.526.417.340.420030.228.115.936.625030.529.415.235.83153234.815.33240032.635.314.236.750033.335.314.139.763033.33613.439.180035.239.313.434.710003741.313.633.3125039.743.813.732.9160043.447.913.533.2200042.647.613.533.1250041.947.613.737.1315042.748.613.735.7400042.748.214.13750004449.614.339.2630045.651.214.542.1800053.158.215.248.61000051.658.315.949.11250037.746.614.537.21600028.73714.231.1SPL56.962.526.253N10.2140.88.7median 37median 41.3median 14.2median 37Delta6.47.21.33.438.538.336.336.443.726.126.525.428.835.328.2242525.931.129.723.124.623.329.125.521.122.323.125.221.624.819.928.125.329.124.52123.230.626.623.326.625.527.12423.622.720.224.323.622.215.215.924.725.223.516.315.8252826.316.714.227.829.826.716.913.529.330.928.515.512.431.332.530.715.211.432.132.629.815.111.43335.333.1179.435.337.534.917.99.737.939.436.918.59.739.440.437.818.21040.439.236.216.610.339.637.834.515.310.538.13834.913.910.938.238.134.913.311.438.337.332.812.811.837.634.53012.611.634.631.426.612.311.731.22923.912.311.628.325.521.612.211.724.721.517.811.911.220.549.246.227.823.349.46.55.10.90.56.6median 32.5median 29.8median 15.3median 11.6median 32.15.85.52.22.16.1hearing rangehide median Fan NoiseAsus VivoBook S15 M3502RA-L1029WDell Inspiron 16 Plus 7620
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
Radeon 680M, R7 6800H, WD PC SN735 SDBPNHH-512G
Dell Inspiron 16 Plus 7620
GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU, i7-12700H, Kioxia BG5 KBG50ZNS512G
HP Omen 16-n0033dx
Radeon RX 6650M, R7 6800H, Samsung PM9A1 MZVL21T0HCLR
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
A370M, i7-1260P, WDC PC SN810 1TB
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Iris Xe G7 96EUs, i7-12700H, Micron 2450 512GB MTFDKBA512TFK
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU, R5 6600H, Lenovo UMIS AM630 RPJTJ256MGE1QDY
Geräuschentwicklung
7%
8%
12%
13%
15%
aus / Umgebung *
26
23.3
10%
24.2
7%
25
4%
22.7
13%
23.3
10%
Idle min *
26
25.7
1%
27.4
-5%
25
4%
23.2
11%
23.8
8%
Idle avg *
26
26.1
-0%
27.4
-5%
25
4%
23.2
11%
23.8
8%
Idle max *
28.1
30.6
-9%
28.9
-3%
25
11%
27.2
3%
27.2
3%
Last avg *
56.9
46.2
19%
32.3
43%
44.7
21%
43.2
24%
34.8
39%
Last max *
62.6
49.4
21%
57.6
8%
45.6
27%
52.8
16%
49.4
21%
Witcher 3 ultra *
49.2
54.1
52.8
49.3

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Im Gegensatz zur Geräuschentwicklung unter Extrembedingungen bleibt die Erwärmung moderat. Nur in der Spitze werden teils 50 °C erreicht, was aber nicht weiter auffällt oder gar stört, da insbesondere die Handablage kühl bleibt.

Das fällt bei von uns getesteten Spielen auf. Touchpad und Tastatur werden warm, aber keinesfalls heiß. Im Stresstest sind dagegen noch einige Grad mehr zu erwarten, sodass das Bedienen der Tastatur unangenehm werden könnte.

Max. Last
 40.6 °C50.2 °C42.4 °C 
 34.5 °C47.4 °C41.1 °C 
 26.9 °C30.3 °C33.3 °C 
Maximal: 50.2 °C
Durchschnitt: 38.5 °C
41.2 °C47.6 °C43.9 °C
40.5 °C50.2 °C32 °C
30.7 °C31.6 °C26.2 °C
Maximal: 50.2 °C
Durchschnitt: 38.2 °C
Netzteil (max.)  62.7 °C | Raumtemperatur 24 °C | FIRT 550-Pocket
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 38.5 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia auf 31.3 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 50.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.9 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 50.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 39.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 31.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 33.3 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-4.5 °C).
Temperaturen Oberseite (Leerlauf)
Temperaturen Oberseite (Leerlauf)
Temperaturen Unterseite (Leerlauf)
Temperaturen Unterseite (Leerlauf)
Temperaturen Oberseite (Last)
Temperaturen Oberseite (Last)
Temperaturen Unterseite (Last)
Temperaturen Unterseite (Last)
Temperaturen Obereite (Witcher 3)
Temperaturen Obereite (Witcher 3)
Temperaturen Unterseite (Witcher 3)
Temperaturen Unterseite (Witcher 3)
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
AMD Ryzen 7 6800H, AMD Radeon 680M
Dell Inspiron 16 Plus 7620
Intel Core i7-12700H, NVIDIA GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU
HP Omen 16-n0033dx
AMD Ryzen 7 6800H, AMD Radeon RX 6650M
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
Intel Core i7-1260P, Intel Arc A370M
Asus VivoBook S 14X S5402Z
Intel Core i7-12700H, Intel Iris Xe Graphics G7 96EUs
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
AMD Ryzen 5 6600H, NVIDIA GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU
Hitze
9%
13%
2%
16%
12%
Last oben max *
50.2
46
8%
41.2
18%
49.4
2%
37.2
26%
47.6
5%
Last unten max *
50.2
45.8
9%
53.2
-6%
55.5
-11%
39.2
22%
46.6
7%
Idle oben max *
32.1
29.2
9%
26.4
18%
28.4
12%
30.4
5%
27.2
15%
Idle unten max *
34.6
31
10%
27.8
20%
32.6
6%
31.6
9%
27.2
21%

* ... kleinere Werte sind besser

Stresstest

Wird das System an der Grenze der Belastbarkeit betrieben, ist bei der CPU-Taktrate nach knapp 3 min, bei dem Takt der GPU nach 7 min eine Reduzierung zu beobachten. Anschließend wird das Ausgangsniveau nicht wieder erreicht, bleibt aber trotzdem hoch.

Vor allem durch die Begrenzung der maximalen Wärmeentwicklung und mit dem relativ kleinen Lüfter ist das VivoBook S15 nicht für dauerhafte Belastungen ausgelegt. Gelegentlich hohe Anforderungen kann es dagegen ein paar Minuten lang bestens bewerkstelligen.

Im Stresstest werden Taktfrequenz und Leistungsaufnahme nach wenigen Minuten begrenzt.
Im Stresstest werden Taktfrequenz und Leistungsaufnahme nach wenigen Minuten begrenzt.

Lautsprecher

Für Notebook-Lautsprecher gibt es im VivoBook guten Klang. Von den unteren Mitten bis zu den Höhen hört es sich präzise, teils auch kraftvoll an. Musik lässt sich damit ordentlich wiedergeben. Auch Filme und Videostreams klingen gut.

Es fällt nicht einmal auf, dass Bässe so gut wie gar nicht wiedergegeben werden. Entsprechende Musikstücke sollte man aber unbedingt meiden, da diese kaum adäquat reproduziert werden können.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2024.323.624.32528.627.828.63129.430.529.44025.425.425.4503325.5336321.123.621.18022.817.322.810024.719.624.712530.622.430.616038.317.338.320037.615.937.625045.115.245.131556.715.356.740064.614.264.650061.914.161.963059.613.459.680064.413.464.4100063.913.663.9125063.713.763.7160064.613.564.6200066.813.566.8250064.513.764.5315055.413.755.4400065.114.165.1500069.714.369.7630072.514.572.5800075.715.275.71000073.215.973.21250063.414.563.41600052.114.252.1SPL80.326.280.3N45.50.845.5median 63.7median 14.2median 63.7Delta7.11.37.126.325.821.422.12624.925.127.622.532.523.448.72655.818.860.922.167.2267019.372.317.674.217.774.319.575.31571.711.871.311.27410.574.21072.710.17210.67210.97511.374.811.671.71269.71269.612.371.112.669.61270.111.269.824.784.70.666.6median 12median 71.73.42.2hearing rangehide median Pink NoiseAsus VivoBook S15 M3502RA-L1029WApple MacBook Pro 16 2021 M1 Pro
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.3 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 68% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 23% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 5%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 45%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 52% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 40% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 4%, durchschnittlich ist 24%, das schlechteste Gerät hat 134%

Apple MacBook Pro 16 2021 M1 Pro Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (84.7 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(+) | guter Bass - nur 3.8% Abweichung vom Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (5.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (2.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (4.6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 0% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 0% vergleichbar, 100% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 5%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 45%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 0% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 100% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 4%, durchschnittlich ist 24%, das schlechteste Gerät hat 134%

Energieverwaltung - VivoBook mit langem Atem dank OLED und iGPU

Energieaufnahme

Mit größtenteils schwarzem Bildschirmhintergrund präsentiert sich die Leistungsaufnahme im Leerlauf sehr gering. Hier zeigt sich die Effizienz der CPU und der Vorteil selbstleuchtender Pixel, die für die Darstellung von Schwarz einfach ausgeschaltet bleiben.

Unter Last ist das 90-Watt-Netzteil gerade ausreichend groß dimensioniert. Wegen des typischen Einsatzes im Multimedia-Bereich dürfte eine Dauerbelastung ohnehin nur selten gefragt sein.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 1.55 Watt
Idledarkmidlight 4.4 / 5.1 / 9.3 Watt
Last midlight 67 / 93.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
R7 6800H, Radeon 680M, WD PC SN735 SDBPNHH-512G, OLED, 1920x1080, 15.6"
Dell Inspiron 16 Plus 7620
i7-12700H, GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU, Kioxia BG5 KBG50ZNS512G, IPS, 3072x1920, 16"
HP Omen 16-n0033dx
R7 6800H, Radeon RX 6650M, Samsung PM9A1 MZVL21T0HCLR, IPS, 1920x1080, 16.1"
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
i7-1260P, A370M, WDC PC SN810 1TB, IPS-LED, 2560x1600, 16"
Asus VivoBook S 14X S5402Z
i7-12700H, Iris Xe G7 96EUs, Micron 2450 512GB MTFDKBA512TFK, OLED, 2880x1800, 14.5"
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
R5 6600H, GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU, Lenovo UMIS AM630 RPJTJ256MGE1QDY, IPS, 1920x1080, 15.6"
Durchschnittliche AMD Radeon 680M
 
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
Stromverbrauch
-70%
-118%
-13%
-10%
-68%
-19%
-52%
Idle min *
4.4
6.8
-55%
7.9
-80%
3.7
16%
5.1
-16%
7.7
-75%
6.76 ?(2.2 - 14.6, n=36)
-54%
Idle avg *
5.1
9.6
-88%
11.5
-125%
7.6
-49%
7.7
-51%
9.1
-78%
8.87 ?(4.4 - 15, n=36)
-74%
Idle max *
9.3
17
-83%
18.3
-97%
11.1
-19%
11
-18%
15.6
-68%
10.5 ?(5.1 - 18.6, n=36)
-13%
Last avg *
67
117.5
-75%
88.1
-31%
70
-4%
73.9
-10%
90.7
-35%
53.2 ?(20 - 80.4, n=35)
21%
Witcher 3 ultra *
66.4
113.1
-70%
206
-210%
68.8
-4%
42.7
36%
122.9
-85%
Last max *
93.5
137.4
-47%
246.4
-164%
108
-16%
93
1%
155.2
-66%

* ... kleinere Werte sind besser

Energieaufnahme Witcher 3 / Stresstest

051015202530354045505560657075808590Tooltip
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W; Witcher 3 ultra: Ø66.4 (62.7-70.4)
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W; 1280x720 Prime95 28.10 and Furmark 1.25: Ø90.8 (88.3-93.7)
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W; Idle 150cd/m2: Ø4.77 (4.27-8.99)

Energieaufnahme mit externem Monitor

051015202530354045505560657075808590Tooltip
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W; Prime95 V2810 Stress (external Monitor): Ø64.6 (60.9-91.3)
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W; Cinebench R15 Multi (external Monitor): Ø74.3 (66.9-86)
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W; 1280x720 FurMark 1.19 GPU Stress Test (external Monitor): Ø70.2 (65.7-85.5)
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W; 1920x1080 The Witcher 3 ultra (external Monitor): Ø64.4 (62.7-75.4)
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W; Idle 1min (external Monitor): Ø3.28 (2.88-5.38)

Akkulaufzeit

Nach 1 h ist der komplett leere Akku zu 75 % geladen.
Nach 1 h ist der komplett leere Akku zu 75 % geladen.

Mit deutlich über 10 Stunden Laufzeit lässt sich der Multimedia-Laptop von Asus ausdauernd verwenden, unter anderem beim Surfen mit durchschnittlicher Helligkeit. Im Vergleich zum VivoBook S14X mit der gleichen Akkukapazität gibt es hier 4 h mehr Laufzeit. Das liegt im konkreten Beispiel auch an einem anspruchsvolleren Display im Intel Notebook - und natürlich am effizienten AMD Prozessor.

Weiter verlängert werden kann die Laufzeit unter Ausnutzung des "dark mode". Im VivoBook und generell in Systemen mit OLED-Display ist dieser standardmäßig aktiviert. Im Browser muss er hingegen oftmals erzwungen werden. Das Resultat ist, dass im Hintergrund die meisten Pixel deaktiviert bleiben und dementsprechend keinen Strom verbrauchen. Wie groß die Ersparnis ist, zeigt unsere Messung mit dem identischen Test, aber im Browser festgelegtem dark mode: Der Akku hält 930 min statt der vorher gemessenen knapp 700 min - knapp 4 Stunden mehr.

Wird die CPU-Leistung auch im Akkubetrieb benötigt, bleibt kaum Laufzeit übrig. Da Asus allein dem Prozessor mehr als 40 Watt zugesteht, hält das ganze System lediglich 1 h durch.

Akkulaufzeit
WiFi Websurfing
11h 32min
Big Buck Bunny H.264 1080p
12h 46min
Last (volle Helligkeit)
0h 59min
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W
R7 6800H, Radeon 680M, 70 Wh
Dell Inspiron 16 Plus 7620
i7-12700H, GeForce RTX 3050 Ti Laptop GPU, 86 Wh
HP Omen 16-n0033dx
R7 6800H, Radeon RX 6650M, 68 Wh
Acer Swift X SFX16-52G-77RX
i7-1260P, A370M, 56 Wh
Asus VivoBook S 14X S5402Z
i7-12700H, Iris Xe G7 96EUs, 70 Wh
Lenovo IdeaPad Gaming 3 15ARH7
R5 6600H, GeForce RTX 3050 4GB Laptop GPU, 45 Wh
Durchschnitt der Klasse Multimedia
 
Akkulaufzeit
0%
-13%
-10%
-39%
-26%
24%
H.264
766
624
-19%
WLAN
692
575
-17%
418
-40%
543
-22%
425
-39%
389
-44%
Last
59
69
17%
68
15%
65
10%
55
-7%

Pro

+ hohe Systemleistung
+ farbtreues, kontrastreiches OLED-Display
+ sehr lange Akkulaufzeit
+ einfache Wartungsmöglichkeit
+ vergleichsweise preiswert

Contra

- lauter Lüfter unter Last
- wenige Anschlüsse
- begrenzter RAM

Fazit - Innere Werte des VivoBooks überzeugen

Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W, zur Verfügung gestellt von
Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W, zur Verfügung gestellt von

In schlichtem Schwarz, ohne dedizierten Grafikprozessor, mit begrenztem RAM und nur wenigen Anschlüssen ohne Thunderbolt wirkt das Multimedia-Notebook von Asus recht unterdurchschnittlich.

Das ändert sich bereits mit dem Blick auf das kontraststarke OLED-Display mit tiefem Schwarz und sehr präziser Farbwiedergabe. Und das ändert sich schließlich komplett, wenn das VivoBook mit dem Rechnen beginnen darf.

Die CPU von AMD hält mit der leistungsstarken Konkurrenz von Intel problemlos mit. Geht es an grafische Aufgaben zwischen Rendering und einfacheren Spielen, lässt die Radeon Grafik die Mitbewerber mit iGPU deutlich hinter sich.

Mit der Grafikleistung einer dedizierten Einsteiger-GPU und OLED bietet das VivoBook ideale Leistungswerte für ein sparsames, aber fast immer vollkommen ausreichendes Multimedia-Notebook.

Somit wird mehr als genug Rechenleistung auch für Medienbearbeitung, Videoschnitt und 3D-Anwendungen geboten, auch wenn bei Spielen ein paar Abstriche gemacht werden müssen. Gleichzeitig finden sich die Vorteile eines Laptops ohne separaten Grafikchip: Das Gehäuse ist recht schlank. Die Erwärmung hält sich in Grenzen, und die Akkulaufzeit von 15 h im Wlan-Test ist überragend.

Hinzu kommt der moderate Preis, vor allem mit Blick auf Konkurrenten, die eine zusätzliche GPU verwenden. Das leistungsmäßig vergleichbare Acer Swift X SFX16 ist auch ohne OLED deutlich teurer. Wobei ein paar Einschränkungen nicht ausbleiben: Es gibt zu wenige Anschlüsse, von denen keiner schneller als 10 Gbit/s ist. Das Gehäuse wirkt keinesfalls hochwertig, auch wenn es einen stabilen Eindruck hinterlässt. Und die Kühlung mit nur einem Lüfter sowie die Limitierung auf 16 GB Arbeitsspeicher gefallen nicht unbedingt.

Den Kernkompetenzen eines Multimedia-Laptops können die Schwächen allerdings nichts anhaben. So stellt das VivoBook S15 genau hierfür nicht die schnellste, schickeste oder am besten ausgestattete Wahl dar, aber eben eine moderate Wahl, die fast alle Aufgaben bestens angehen kann.

Soll dagegen deutlich mehr Grafikleistung abrufbar sein, liegt ein Dell Inspiron 16 Plus 7620 mit der RTX 3050 Ti klar vorn. Spielt Medienbearbeitung eher eine untergeordnete Rolle und steht dagegen Gaming im Vordergrund, wäre das HP Omen 16 mit identischem Prozessor, aber zusätzlicher Grafikkarte geeignet.

Preis und Verfügbarkeit

Die von uns getestete Konfiguration, das Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W, gibt es aktuell bei Notebooksbilliger für 1.050 Euro. Eine Variante mit 2,8K-OLED-Display und größerer SSD, das Asus VivoBook S15 M3502RA-MA014X, kostet bei Amazon 1.200 Euro.

Asus VivoBook S15 M3502RA-L1029W - 22.02.2023 v7 (old)
Mario Petzold

Gehäuse
79 / 98 → 80%
Tastatur
85%
Pointing Device
84%
Konnektivität
52 / 80 → 65%
Gewicht
64 / 20-72 → 85%
Akkulaufzeit
89 / 95 → 93%
Display
89%
Leistung Spiele
75 / 90 → 84%
Leistung Anwendungen
95 / 90 → 100%
Temperatur
90%
Lautstärke
62 / 95 → 65%
Audio
72%
Kamera
40 / 85 → 47%
Durchschnitt
75%
83%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden Sie hier.

Transparenz

Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller oder einem Shop zu Testzwecken leihweise zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Leihstellers auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Unsere Reviews erfolgen stets ohne Gegenleistung oder Kompensationen. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.

So testet Notebookcheck

Pro Jahr werden von Notebookcheck hunderte Laptops und Smartphones unabhängig in von uns standardisierten technischen Verfahren getestet, um eine Vergleichbarkeit aller Testergebnisse zu gewährleisten. Seit rund 20 Jahren entwickeln wir diese Testmethoden kontinuierlich weiter und setzen damit Branchenstandards. In unseren Testlaboren kommt ausschließlich hochwertiges Messequipment in die Hände erfahrener Techniker und Redakteure. Die Tests unterliegen einer mehrstufigen Kontrolle. Unsere komplexe Gesamtbewertung basiert auf hunderten fundierten Messergebnissen und Benchmarks, womit Ihnen Objektivität garantiert ist. Weitere Informationen zu unseren Testmethoden gibt es hier.

Preisvergleich

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Autor: Mario Petzold, 21.02.2023 (Update: 22.02.2023)