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Xiaomi 15 Ultra kann bereits nach Europa importiert werden: Aber macht das Sinn?

Das Xiaomi 15 Ultra steht bei ersten Händlern zum Import nach Europa bereit, unter anderem auch das exklusive grüne China-Modell. (Bildquelle: Monkey Treasure, Weibo)
Das Xiaomi 15 Ultra steht bei ersten Händlern zum Import nach Europa bereit, unter anderem auch das exklusive grüne China-Modell. (Bildquelle: Monkey Treasure, Weibo)
Es ist bereits in vielen Modellvarianten lieferbar, auch in der China-exklusiven grünen Dual-Tone-Version. Wer mag kann das Xiaomi 15 Ultra ab sofort bestellen und nach Deutschland, Österreich und den Rest von Europa holen. Aber macht das angesichts des in Kürze verfügbaren globalen Modells Sinn, wieviel spart man und welche Einschränkungen hat man?

Das Xiaomi 15 Ultra wurde vor wenigen Tagen in China gelauncht und ist bereits bei einigen Import-Händlern in chinesischer Version verfügbar, wie immer beschränken wir uns auf zwei bekannte Anbieter mit guten Reviews. Wer aus Hong Kong bestellen will ist bei Wondamobile gut aufgehoben, Tradingshenzhen verschickt aus der nicht weit entfernten Stadt in Mainland China. Bei beiden Händlern ist das Xiaomi 15 Ultra in drei Speicheroptionen verfügbar und lagernd, auch die China-exklusive grüne Farboption kann ausgewählt werden. 

Tradingshenzhen

Bei unserem langjährigen Partner Tradingshenzhen startet das Xiaomi 15 Ultra mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher um 1.077 Euro, mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher kostet es 1.177 Euro, die Top-Version mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher findet man um 1.327 Euro im Online-Shop. Alle vier sind in Schwarz, Weiß sowie den beiden Dual-Tone-Farboptionen Schwarz/Weiß und Grün/Weiß verfügbar, die Lieferung startet am 3. März 2025. 

Wondamobile

Als Alternative schwören manche auf Wondamobile, obwohl wir mit diesem Händler keine persönliche Erfahrung haben. Hier startet das Xiaomi 15 Ultra Basismodell um 1.097 Euro, mit 512 GB kostet es 1.165 Euro, mit 1 TB Speicher 1.299 Euro. Wer via SEPA-Überweisung per Vorkasse zahlt, kann sich 4,2 Prozent abziehen, die Versandkosten sind extra. Wondamobile verschickt laut eigener Aussage ab dem 7. März 2025. 

Lohnt es sich?

Nachdem das Xiaomi 15 Ultra am 2. März im Rahmen des Mobile World Congress auch in Europa startet, stellt sich natürlich die Frage, ob es Sinn macht, aus China zu importieren. Für alle, denen es auf die in der EU gewohnten Garantie- und Konsumentenschutzrechte ankommt oder die mit deutscher Systemsprache arbeiten wollen, können wir jetzt schon guten Gewissens sagen: Wartet auf die globale Version, auch wenn diese teurer ist. Gegenüber den offiziellen Preisen des Xiaomi 15 Ultra in China zahlt man bereits im Import etwa 30 Prozent mehr, wobei die Steuern und der Zoll da schon inkludiert sein sollten.

Wenn die vorab geleakten Europreise stimmen, verlangt Xiaomi in Deutschland offiziell mindestens 1.499 Euro, allerdings bereits für die 512 GB Version. Gegenüber dem Importpreis der beiden Händler oben sind das nochmal weitere 30 Prozent Aufpreis, wobei es mit Sicherheit attraktive Vorbestellerdeals wie eine Gratis-Smartwatch geben dürfte, die diesen Nachteil kompensieren werden. Auf jeden Fall importieren müssen all jene, die sich das schicke grüne Modell sichern wollen, denn das wird es in Europa nicht geben.

Einschränkungen

In diesem Jahr unterstützt das China-Modell glücklicherweise LTE-Band 20, sodass zumindest aus Netzwerksicht nicht mit größeren Einschränkungen in 4G-Netzen zu rechnen ist, eine eSIM gibt es allerdings nur in der globalen Version. HyperOS lässt sich im China-Modell nur in Englisch oder Chinesisch nutzen, nicht auf Deutsch. Google-Apps und Google Pay sollten funktionieren, Android Auto aber nicht. Es gibt immer wieder mal Berichte über Probleme mit eingehenden Benachrichtigungen bei China-Phones mit lokalem Betriebssystem. 

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2025-03 > Xiaomi 15 Ultra kann bereits nach Europa importiert werden: Aber macht das Sinn?
Autor: Alexander Fagot,  1.03.2025 (Update:  1.03.2025)