Google Pixel 4 XL: Auch beim Thema Durability ein Loser
Es fällt in diesem Jahr besonders schwer Argumente für das Pixel 4 und das Pixel 4 XL zu finden. Die regelmäßigen unter unseren Lesern werden meine Vorbehalte den diesjährigen Google Phones gegenüber bereits kennen, doch selbst ich bin sehr überrascht, dass sich zu diesem Smartphone-Duo immer noch neue Abgründe auftun. Der neueste Beweis zum Thema "Google kann es einfach nicht" stammt von Zack Nelson, seines Zeichens Durability-Tester des Youtube-Channels JerryRigEverything.
Wer denkt, dass Tests dieser Art mittlerweile unnötig sind, weil seit Bendgate ohnehin jedes Smartphone-Flaggschiff einem gewissen Industriestandard entspricht, sollte unten mal reinschauen. Auch beim Thema Widerstandsfähigkeit schafft es Google, sich negativ von der Konkurrenz in dieser Preisklasse abzuheben, den obligatorischen Bendtest überlebt das Pixel 4 XL jedenfalls nur schwer beschädigt. Vier Schwachstellen konnte Zack an den beiden längeren Seiten ausmachen, jeweils einige Zentimeter vom oberen und unteren Rand entfernt und ausgerechnet dort wo sich die Antennen befinden.
An allen vier Stellen bricht das Alu-Gehäuse nach und nach, wenn man Druck auf die Front ausübt und es seitlich fest hält - offenbar hat Google es verabsäumt, die Plastik-Stellen wo sich die Antennen befinden strukturell entsprechend abzusichern. Wer nicht so mit den JRE-Videos vertraut ist - ein derartige Ergebnis ist mittlerweile höchst selten, erst recht in dieser Preisklasse. Sicher - ein Komplettversagen ist das Pixel 4 XL nicht, denn sowohl Display als auch das Glas an der Rückseite haben überlebt, dennoch sollte man sich wohl fragen, ob man für 800 bis 1.000 Euro nicht etwas mehr Qualität verdient hat.
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