Wir haben bereits häufiger über Drohnen beziehungsweise speziell Quadrocopter berichtet und konnten für Endkunden konzeptionierte Produkte wie etwa die DJI Neo bereits testen. Solche Drohnen für Endkunden sind inzwischen über Amazon zu recht günstigen Preisen erhältlich, fokussieren sich aber ganz deutlich auf die Anfertigung von Fotos und Videos. Im professionellen Umfeld können und werden Drohnen aber für vielfältigere Aufgaben genutzt, so beispielsweise für den Transport, die Analyse von Geländekonturen oder auch der Ausgabe von Audiosignalen. DJI hat erst kürzlich eine neue Lampen-Nutzlast für seine professionellen Drohnen vorgestellt, der Hersteller Freefly Systems zeigt mit dem Flying Sun nun ein System zur Ausleuchtung auch größerer Flächen.
Beworben wird eine Leistung von 300.000 Lumen, auf der Seite des Herstellers sind noch Abschätzungen zu finden, in welcher Flughöhe welche Helligkeit (je Flächeneinheit) auf dem Boden ankommt. Für die hohe Helligkeit sorgen insgesamt 288 LEDs, wobei diese im Betrieb von der von den Rotoren beschleunigten Luft gekühlt werden sollen - damit soll sich eine Lebensdauer von tausenden Stunden ergeben. Angeboten werden zwei Modellvarianten, dabei kann die Nutzung nicht nur im Akkubetrieb, sondern auch mit einer Stromversorgung erfolgen. Dafür muss dann eine Leistung von mindestens 5 kW bereitstehen. Der mobile Betrieb der Drohne ist dann trotzdem denkbar, und zwar mit einem Generator auf der Ladefläche eines sich bewegenden Autos. Die Drohne soll bis zu sieben Tage am Stück nutzbar sein, die auf der Alta X basierende Drohne muss dann kurz inspiziert werden.
Mit dem bis zu 60.000 Dollar teuren System richtet sich der Hersteller an professionelle Kunden, denkbare Einsatzgebiete wären beispielsweise schnell wandernde Baustellen oder Inspektionsaufträge in der Nacht, Rettungskräfte können von dem System ebenfalls profitieren - da nicht erst eine Beleuchtung installiert werden muss. Die am Boden wahrnehmbare Lautstärke wird bei einer Flughöhe von rund 30 Metern mit 56 dB angegeben, da die Alta X allein schon über 10 Kilogramm wiegt, gelten natürlich verschiedene und eher hohe Vorgaben zum Betrieb der Drohne.







