LincPlus bringt einen neuen Netzwerkspeicher auf den Markt. Die LincStation N1 Refresh unterscheidet sich vom Vorgänger wenig überraschend konzeptionell nicht, kommt aber mit einer aktualisierten Ausstattung. Als Prozessor kommt der Intel N100 zum Einsatz, der Rechenchip ist dabei zwar nicht sonderlich alt, aber war auch zum Release im letzten Jahr nicht sonderlich schnell. Da ein Netzwerkspeicher im Regelfall nicht etwa aufwendige 3D-Inhalte zu rendern hat, muss die begrenzte Rechenkapazität im Alltag aber auch nicht unbedingt ein riesiges Problem sein. Der LPDDR5-Arbeitsspeicher ist fest verlötet und lässt sich somit nicht austauschen, der eMMC-Speicher misst 128 Gigabyte und dient wie bei einem Netzwerkspeicher üblich nicht zur Datenspeicherung, sondern dürfte nur das Betriebssystem speichern.
Es können insgesamt sechs Massenspeicher installiert. So lassen sich zwei M.2 2280-SSDs über NVMe ansprechen, eine PCIe-Verbindung wird dementsprechend unterstützt. Die Montage einer ganz klassischen Magnetfestplatte oder einer SSD im 2,5-Zoll-Format ist problemlos möglich, konkret stehen dafür zwei Aufnahmen bereit. Die Höhe des zu installierenden Laufwerks ist auf 9,5 Millimeter limitiert. Der Netzwerkspeicher selbst misst 210 x 152 x 39,8 Millimeter und bringt eine farbige Beleuchtung mit. Die Anbindung an ein Netzwerk erfolgt über Ethernet mit 10 GBit/s - damit dies einen Vorteil bringt, muss auch eine entsprechende Netzwerkinfrastruktur vorhanden sein. Einmal USB Typ C mit 10 GBit/s ist vorhanden, dazu kommt noch einmal USB 3.2 Gen 2 im Typ A. Zweimal USB 2.0 und noch einmal HDMI zur direkten Bildausgabe sind vorhanden. Informationen zum Preis liegen noch nicht vor, der Vorgänger ist bei Amazon für 400 Euro erhältlich.
Quelle(n)
LincPlus









