Joy-Con-Drift: Fehler lässt sich wohl relativ einfach und zuverlässig mit Pappe beheben
Sowohl für Spieler als auch für Nintendo dürfte es ein inzwischen überaus unleidliches und ermüdendes Thema sein: Der Joy-Con-Drift. Konkret sorgt das Problem für eine unpräzisere Steuerung, da das Signal des Analogsticks driftet, also trotz keiner Bewegung von der Nullposition abweicht.
Das Problem besteht inzwischen seit Jahren, wobei die genauen Hintergründe des Problems offenbar noch nicht komplett klar sind - und der jetzige Fix auch nahelegt, dass zumindest auch mehrere Gründe isoliert oder auch in Kombination zu dem Fehler führen können, da er offenbar nicht bei allen Nutzern zum Erfolg führt. Nintendo selbst hat offenbar keine Änderung an den Joy-Cons im Rahmen der neuen OLED-Version der Nintendo Switch vorgenommen, weshalb das Problem möglicherweise auch weiterhin auftreten könnte.
Nun soll eine neue und vergleichsweise einfache Lösung das Problem dauerhaft beheben. So wird in einem Video des Kanals VK's Channel geschildert, dass Druck auf den Joy-Con in Nähe der Y- und B-Taste sofort zum Stoppen des Drifts führte. Die Schlussfolgerung lautete daher, dass kein ausreichender Druck zwischen dem Plastik und dem Metall-Teil an der Unterseite besteht. Über die Zeit soll es so zu einem Kontaktverlust kommen.
Der Fix besteht nun darin, unter das Metallteil des Joysticks Pappe zu legen. Dies erhöht dementsprechend den Druck und soll (wieder) für einen festen Kontakt sorgen. VK's Channel zufolge soll der Fix nun bereits seit zwei Monaten funktionieren.
Grundsätzlich ist die Reparatur nicht kompliziert und auch von eher unerfahrenen Nutzern durchzuführen, allerdings sollte wie üblich vorsichtig vorgegangen werden, da auch der Akku entfernt werden muss. Mehrere Nutzer bestätigen, dass der Fix auch bei ihnen funktionieren soll.
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