Das Engagement von Honda im Bereich von Elektrofahrzeugen ist erstaunlich erfolgreich - das zeigen die Verkaufszahlen des Prologue, dem ersten Elektro-SUV des Unternehmens in den USA. Dieser übertraf letztes Jahr die Verkäufe aller auf GMs Ultium-Plattform basierenden E-Autos und verkaufte sich sogar besser als das benzinbetriebene Modell Passport. Ob es nun an der Markenbekanntheit liegt oder einfach daran, dass Honda ein überzeugendes Elektroauto mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet - das Unternehmen setzt voll auf diesen Erfolg und hat jetzt einen direkten Konkurrenten zu Teslas Model Y Juniper Facelift auf den Markt gebracht: den S7.
Der SUV ist in China preislich nahe am neuen Model Y angesiedelt und bringt einige typische Honda-Antriebsmerkmale mit sich. Es ist das erste Fahrzeug von Honda mit einem 50:50-Heckantrieb seit dem Honda S2000, der mittlerweile Kultstatus erreicht hat.
„Diese Konfiguration verbessert die Kurvenstabilität des Fahrzeugs“, erklärt Honda, „sodass es bei sportlicher Fahrweise weniger zum Unter- oder Übersteuern neigt. Die Doppelquerlenker-Aufhängung kann außerdem den Nickwinkel des Fahrzeugs beim Beschleunigen und Bremsen wirksam kontrollieren."
Was die Aufhängung betrifft, so verfügt der neue Honda S7 über ein einstellbares Dämpfungssystem, das in Sekundenbruchteilen reagiert. Honda hat große Anstrengungen unternommen, um das charakteristische sanfte Beschleunigungs- und Bremserlebnis auch auf den Elektroantrieb zu übertragen. Zudem sind die Karosserie und das Batteriepaket des S7 auf maximale Sicherheit bei Unfällen ausgelegt:
25 % der Struktur bestehen aus "warmumgeformtem Stahl mit 1.500 MPa, der einem Druck von 15 Tonnen pro Quadratzentimeter standhält - das entspricht der Festigkeit eines U-Boot-Rumpfes. 68 % des Kerns sind aus hochfestem Stahl mit einer Torsionssteifigkeit von über 40.000 Nm/Grad gefertigt, der auch bei heftigen Kollisionen großen Verformungen widersteht. Darüber hinaus verfügt der S7 über eine fünfschichtige A-Säule (eine Seltenheit), die warmumgeformten Stahl mit 1.500 MPa und hochfesten Stahl mit 980 MPa kombiniert. In Verbindung mit der patentierten Widerstandsschweißtechnik von Honda sorgt dies dafür, dass die Karosseriestruktur auch bei extremen Unfällen ihre Form behält."
Die 90 kWh-Batterie mit einer Reichweite von 650 km (nach CLTC-Norm) wurde von CATL maßgeschneidert. Sie befindet sich in einem Gigacast-Gehäuse mit 15 Schutzschichten und einem doppelten Hochspannungsschalter, der einen thermischen Durchschlag verhindert. Eines der bemerkenswertesten Merkmale des Honda S7 ist, dass seine Batterie aus 13 leicht austauschbaren Modulen besteht, was die Wartungs- und Reparaturkosten um 80 % senkt. Honda bietet außerdem sein Autopilot-System Level 2 serienmäßig an, ergänzt durch praktische Funktionen wie das bereits erwähnte ferngesteuerte Einparken per Smartphone, welches das Rangieren in engen Parklücken erleichtert.
Der Innenraum bietet dank eines hohen Längen-Breiten-Verhältnisses von 61,7 % viel Platz, sodass die Passagiere im hinteren Bereich fast liegend reisen können. Ein BOSE-Soundsystem mit Lautsprechern in den Kopfstützen sorgt für exzellenten Klang, und ein Diffusor verbreitet wahlweise einen von sieben verschiedenen Düften im Innenraum. Honda betont, dass der S7 nach den sieben Säulen des Komforts entwickelt wurde: „Hohe Qualität, Raum, Stressfreiheit, Aufmerksamkeit, Immersion, Interaktion und Komfort“. Für Frühkäufer des Fahrzeugs, das ab $35.840 erhältlich ist, bietet Honda außerdem eine Reihe von Anreizen und Paketen an































