Donald Trump: US-Hersteller dürfen Huawei wieder beliefern
Die Erwartungen der letzten Woche vor dem G20-Gipfeltreffen in Osaka, Japan waren enorm. So wurde mit Spannung erwartet, ob sich US-Präsident Trump und der chinesische Staatspräsident Xi auf eine Entspannung im Handelskrieg einigen würden. Hierbei stand einiges auf dem Spiel, da viele Ökonomen davor gewarnt haben, dass eine weitere Eskalation des Handelskrieges die sowieso schon angespannte Weltwirtschaft den letzten Stoß in eine Rezession geben könnte. Jetzt sieht es danach aus, als hätten die beiden Staatsoberhäupter diese Szenario nochmal abwenden können.
Nach einem privaten Gespräch konnten sich die beiden Männer darauf einigen, wieder in Verhandlungen zu treten, wobei Trump auch ankündigte, auf eine weitere Anhebung der Strafzölle zu verzichten. Weiterhin soll es US-Unternehmen wieder erlaubt sein, den chinesischen Tech-Konzern Huawei mit Produkten zu beliefern. Allerdings wies Trump auch darauf hin, dass das Thema Huawei damit noch lange nicht vom Tisch sei und in den Verhandlungen final geklärt werden muss. Damit will Trump den Druck auf der chinesischen Regierung halten, die Verhandlungen diesmal auch zum Abschluss zu bringen, nachdem diese das letzte Mal gescheitert sind, wobei die US-Regierung hierbei den Chinesen die Schuld gab.
Die Aufhebung des Embargos gegenüber Huawei dürfte auch die US-Chiphersteller Intel, Qualcomm usw. glücklich machen, da es sich bei dem chinesischen Unternehmen um einen großen Abnehmer für amerikanische IT-Produkte handelt. Zuvor haben die amerikanischen Hersteller schon Alternativen gesucht, wie man Huawei trotz des Embargos weiter beliefern könnte.
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