Die Canon PowerShot V1 wurde ursprünglich schon im Februar angekündigt, damals allerdings nur für den asiatischen Markt. Endlich hat Canon bestätigt, dass die Kompaktkamera ab April auch in Deutschland und Österreich angeboten wird. Die Kamera setzt auf einen 22 Megapixel Sensor im 1,4 Zoll Format, sprich der Sensor misst 18,4 x 12,3 Millimeter, und ist damit ähnlich groß wie ein FourThirds-Sensor.
Canon kombiniert den Sensor mit einem Objektiv, das eine Kleinbild-äquivalente Brennweite von 16 – 50 mm bei einer maximalen Blendenöffnung von f/2.8 bis f/4.5 erreicht. Durch dieses Zoom-Objektiv und den integrierten Kühlkörper ist die Kamera mit Maßen von 11,8 x 6,8 x 5,3 Zentimetern relativ dick, bietet dafür aber auch einige ungewöhnliche Features, wie einen Zentralverschluss, der es erlaubt, Blitze bis zu einer Verschlusszeit von 1/2.000s zu synchronisieren, oder auch einen integrierten ND8-Filter.
Die PowerShot V1 kann bis zu 30 RAW-Fotos pro Sekunde in voller Auflösung aufzeichnen. Die PowerShot V1 ist damit eine interessante Kamera für Fotografen, Canon vermarktet die V1 aber auch als Vlogging-Kamera. Denn die PowerShot V1 kann C-Log3 10-bit-Videos aufzeichnen, wahlweise in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde über die gesamte Fläche des Sensors, oder auf einem Sensor-Ausschnitt mit einem Verlängerungsfaktor von 1,4 mit 60 Bildern pro Sekunde. Canon bietet einen Mikrofon-Anschluss sowie einen vielseitigen Multi-Interface-Zubehörschuh.
Preise und Verfügbarkeit
Die Canon PowerShot V1 kommt in Deutschland und Österreich voraussichtlich im April zu Preisen ab 999 Euro auf den Markt. Nähere Details zur Kompaktkamera sind auf der offiziellen Produktseite zu finden.