Apple erhöht den Preis des iPhone SE der dritten Generation um bis zu 60 Euro
Das Apple iPhone SE der dritten Generation kam erst im März 2022 auf den Markt, nach dem Launch des iPhone 14 und des iPhone 14 Pro hat Apple den Preis des Mittelklasse-Smartphones nun um bis zu 60 Euro erhöht, sodass bis zu 749 Euro für das Smartphone mit seinem veralteten Design fällig werden.
Apple hat am Mittwoch das iPhone 14 und das iPhone 14 Pro zu Preisen ab 999 Euro vorgestellt. Das iPhone 13 und das iPhone 13 mini werden weiterhin als günstigere Alternativen angeboten, die Listenpreise der Smartphones vom Vorjahr starten wie gehabt bei 799 Euro respektive 899 Euro. Beim iPhone SE der dritten Generation (ca. 499 Euro auf Amazon) hat Apple den Listenpreis aber deutlich erhöht.
So kostet das Basismodell mit 64 GB Flash-Speicher jetzt 549 Euro, 30 Euro mehr als zuvor. Beim Modell mit 128 GB Speicher wurde der Preis um 50 Euro auf 619 Euro erhöht, beim Topmodell mit 256 GB Speicher steigt der Preis sogar um 60 Euro auf 749 Euro. Apple hat keinen Grund für die höheren Preise genannt, allerdings liegt es auf der Hand, dass diese Preisanpassungen der Inflation und den Währungskursverlusten des Euro zu verdanken sind. Dass die iPhone 13-Serie nicht teurer wurde, liegt wohl daran, dass das iPhone 13 und das iPhone 13 mini in den USA sogar um 100 US-Dollar günstiger geworden sind.
Modell
UVP (März 2022)
UVP (September 2022)
Apple iPhone SE 64 GB
519 Euro
549 Euro
Apple iPhone SE 128 GB
569 Euro
619 Euro
Apple iPhone SE 256 GB
689 Euro
749 Euro
Damit ist das iPhone SE der dritten Generation aber noch unattraktiver im Vergleich zu Geräten wie dem iPhone 12 mini, das generalüberholt schon für 460 Euro zu finden ist. Denn abseits des modernen Apple A15 Bionic entsprechen die Ausstattung und auch das Design des iPhone SE größtenteils dem fünf Jahre alten iPhone 8, samt 4,7 Zoll großem 720p+-LCD und der einzelnen rückseitigen 12 MP Kamera.
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 16288 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.