Apple könnte für seine traditionell im Juni stattfindende Entwicklerkonferenz etwas Großes planen, das seine ersten Schatten in Form eines frühen iOS 19 Leaks voraus wirft. Der früher öfter als Leaker auftretende Youtuber Jon Prosser hat in seinem jüngsten Video auf dem FPT-Channel (siehe unten) spannende Renderbilder gezeigt, die auf einem ihm zugespielten Video basieren, das er zum Schutz der Quelle allerdings nicht direkt mit seinem Publikum teilen kann.
Die dem Leak nachempfundenen Renderbilder (siehe unten) zeigen ein komplettes Redesign der klassischen iOS Kamera-App, wie sie aktuell etwa auf dem iPhone 16 (hier bei Amazon erhältlich) zu finden ist. Statt die Oberfläche des Viewfinders mit unzähligen Einstellungsoptionen zu überhäufen, zeigt sich das Kamera-Redesign sehr aufgeräumt mit freiem Blick auf das Motiv sowie einige wenige Icons für Auslöser, Umschalter zur Frontkamera, Gallery-Zugriff und Auswahl zwischen Photo und Video unten sowie Blitzlicht, Live Photos und Einstellungen oben.
Sobald man auf Photo oder Video klickt enthüllt eine sehr an VisionOS erinnernde Animation zusätzliche relevante Optionen und Modi, zwischen denen auch gewischt werden kann, etwa um Panoramen aufzunehmen oder Zeitlupen-Videos. An der Oberseite kann man bei Videos die Auflösung und Framerate einstellen. Besonders bemerkenswert ist die vom Vision Pro Betriebssystem übernommene Designsprache mit halbtransparenten Elementen.
Kamera-Redesign deutet potentiell auf komplettes iOS 19 Redesign
Zum aktuellen Zeitpunkt ist unklar, ob es sich bei diesem Kamera-Design nur um ein Experiment handelt, oder bereits um das final geplante Redesign. Sollte Letzteres der Fall sein, gibt es prinzipiell zwei Interpretationsmöglichkeiten, die Prosser im Video unten auch anspricht. Einerseits könnte sich das von VisionOS adaptierte Design erstmal nur in einzelnen Apps manifestieren, die iOS-Oberfläche allerdings unverändert zu jener der letzten Jahre bleiben. Andererseits wäre es natürlich auch möglich, dass Apple für iOS 19 ein komplettes Redesign im Stil seines Virtual-Reality aka Spatial Computing Betriebssystems plant. Welche der beiden Optionen letztlich Realität wird, werden wir wohl spätestens zur WWDC 2025 im Juni erfahren.