Apple AirTags-Teardown: iFixit vergleicht mit der Konkurrenz, bohrt ein Loch und hat den Röntgenblick
Im Vergleich mit den Kollegen von Samsung (SmartTag) sowie Tile (Tile Mate) zeigt sich, wie klein Apples neue AirTags wirklich sind, ein Quarter, wie das 25 Cent-Stück der US-Amerikaner auch genannt wird, ist nicht viel kleiner. Umso erstaunlicher, dass Apple hier nicht nur Bluetooth-Tracking sondern wie bei den Samsung SmartTags+ auch noch Ultrawideband (UWB) integriert hat, um eine möglichst genaue Position in Apples "Finde mich"-Netzwerk zu ermitteln.
Die Reparatur-Profis von iFixit loben in ihrem Teardown der Apple AirTags das von Anfang an mit kleinen CR2032 3-Volt-Batterien operierende Design, zu dem Tile ja erst vor Kurzem gewechselt hat. Für das entblößen weiterer Interna abseits der Batterien benötigt man dann aber doch etwas Werkzeug und Hitze, um den Klebstoff zu lösen, was natürlich das wasser- und staubdichte Design beeinträchtigt. Spannend, dass Apple als einziger der drei Tracker-Hersteller auf einen echten Magneten als Treiber für den integrierten Lautsprecher setzt - für besser Soundqualität als bei der Piezo-Konkurrenz.
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Rundum-Röntgenblick in einen Apple AirTag
Gemeinsam mit den Kollegen von Creative Electron hat iFixit auch ein 360 Grad Video online gestellt, das uns einen Röntgenblick ins Gehäuse ermöglicht. Der dunkle Bereich markiert den Magneten und seine Abdeckung aus Stahl. Last but not least liefert iFixit auch Schützenhilfe für all jene, die keine Zubehörartikel kaufen, sondern ein Loch in den AirTag bohren wollen, um ihn etwa an einen Schlüsselanhänger zu befestigen. Das klappt, wie mittlerweile einige Videos und Bilder im Netz zeigen, wenn man darauf achtet, wo genau man bohrt.
What are we tearing down on iFixit tomorrow? All we know is it looks like it fell off of Tony Stark’s latest suit. Good thing we had help from @CreativeElctrn Stay tuned ???? pic.twitter.com/IuYqlDPpr4
— iFixit (@iFixit) May 1, 2021