Xiaomi: Trotz Kampfpreisen mit Gewinn
Da kann Ex-Google-Manager Hugo Barra nur verschmitzt grinsen: Während sich die bisherigen Platzhirsche im Smartphone-Geschäft Apple und Samsung immer wieder neue Gründe für ihre Hochpreispolitik einfallen lassen müssen, sorgt der Senkrechtstarter aus China Xiaomi im Smartphone-Biz mit aggressiven Niedrigpreisen für mächtig Trouble. Und: Die Kampfpreisstrategie des chinesischen Shootingstars Xiaomi scheint aufzugehen.
Wie wsj.com auf Grundlage eines dem Publisher vorliegenden, aber vertraulichen Dokuments berichtet, hat sich der Nettogewinn von Xiaomi im vergangenen Jahr fast verdoppelt. So stieg der Nettogewinn im Jahr 2013 von 1,88 Milliarden Yuan (~ 245,7 Millionen Euro) auf 3,46 Milliarden (452,2 Mio. Euro). Ein Plus von 84 Prozent. Der Umsatz stieg um mehr als das Doppelte auf 27 Milliarden Yuan (3,53 Milliarden Euro).
Das ist angesichts der aggressiven Niedrigpreispolitik von Xiaomi eine beachtliche Entwicklung. Denn andere Start-ups arbeiten in diesem Marktsegment zunächst meist nur kostendeckend. Erst jüngst hatte beispielsweise OnePlus Mitgründer Carl Pei eingeräumt, dass mit dem OnePlus One bisher nicht das große Geld zu machen sei. Künftig will OnePlus daher mehr Profit mit speziell gebrandetem Zubehör verdienen.
Zubehör unter eigenem Label, günstig und funktional, das war bei Xiaomi von Anfang an angesagt. Egal ob die Mi Power Bank, die HD-Set-up-Box Mi Box oder das 47-Zoll-3D-TV Mi TV - Xiaomi verzückt die Kundschaft mit aktueller Hochleistungstechnik vollgepackten und stylischen Produkten zum kleinen Preis. Aktuell sucht Xiaomi Investoren für die anstehende Expansion in weiteren Ländern und Regionen.
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