Moderne Spiele nutzen Nvidia DLSS oder FSR-Upscaling, um die Leistung von Grafikkarten optimal auszureizen. Auch The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered setzt auf diese Technologien, um höhere Bildraten und eine bessere Grafikqualität zu ermöglichen. Doch ein neuer Patch hat viele erweiterte Grafikoptionen in der PC-Version des Action-RPGs entfernt – mit spürbaren Performance-Einbußen für einige Spieler.
Auf Reddit tauchten die ersten Berichte auf, nachdem Spieler ein neues 1,6 GB großes Update für The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered entdeckt hatten. Bisher scheint das Update nur die Xbox Game Pass PC-Version zu betreffen. Nach Berichten über fehlende DLSS- und FSR-Optionen haben jedoch viele Steam-Nutzer die automatischen Updates für das Spiel deaktiviert, aus Sorge, dass der fehlerhafte Patch bald auch auf Steam auftaucht.
Bethesda hat noch keine Patch-Notes veröffentlicht, aber es ist unwahrscheinlich, dass die Entwickler Upscaling absichtlich deaktiviert hätten. Das Problem ist einfach beschrieben: In den Einstellungen kann unter "Upscaling Technique" weder DLSS noch FSR ausgewählt werden. Auch Frame Generation - das Performance-Feature für Nvidias RTX-40- und 50er-Serien, sowie weitere Grafikoptionen sind ausgegraut.
Einige Nutzer im Steam-Forum haben für die Game-Pass-Version von The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered eine provisorische Lösung gefunden. Dabei müssen Befehle in der Ingame-Konsole eingegeben werden.
Das ist zwar keine elegante Lösung, aber die einzige, bis Bethesda einen Hotfix zur Verfügung stellt. Der Vorfall zeigt, wie abhängig moderne Spiele mittlerweile von Upscaling-Technologien sind. Obwohl das Oblivion-Remaster auf einem Spiel von 2006 basiert, stellt es hohe Systemanforderungen und bringt viele PCs an ihre Grenzen. Gerade in den detailreichen Open-World-Bereichen erweisen sich DLSS und FSR als unverzichtbar für stabile Frameraten.















