In einigen Fällen hätten Angriffe auf das TOR-Netzwerk in den letzten Monaten dazu geführt, dass Nutzer Webseiten nicht mehr aufrufen konnten. Insgesamt belasten die Attacken das Netzwerk durchaus erheblich. Die Methoden der Angreifer hätten sich über die Zeit verändert und würden immer neue Anpassungen der Entwickler erforderlich machen.
Wer hinter den Angriffen steckt, ist laut dem Statement kaum herauszubekommen. Zwei neue Mitarbeiter sollen dabei helfen das Netzwerk noch sicherer zu machen. Die Geschäftsführerin bedankt sich an der Stelle bei allen, die das Projekt unterstützen.
TOR ist nicht das einzige Anonymisierungs-Tool, welches aktuell unter größeren Attacken leiden muss, auch I2P (Invisible Internet Project) hat ebenfalls von massiven Angriffen über die letzten Tage berichtet.
Trotz der Probleme durch die Angriffe sind beide Netzwerke noch intakt und funktionieren die meiste Zeit. Nutzer müssen aber aktuell bestimmte Einschränkungen in Sachen Geschwindigkeit hinnehmen.
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Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 10.02.2023 (Update: 10.02.2023)