Inzwischen sind am Markt doch so einige VR-Brillen erhältlich, welche den Nutzer nicht komplett von der Umgebung abschotten, sondern eher kompaktere Systeme sind, welche sich im Prinzip auch in der Öffentlichkeit beziehungsweise außerhalb der eigenen vier Wände tragen lassen sollen. Das Konzept bietet einen großen Vorteil, nämlich die Möglichkeit zur Realisierung einer extrem hohen, gefühlten Bildschirmdiagonale mit einem kleinen Gerät.
Beim StarV View handelt es sich um ein weiteres, solches System. Dieses unterscheidet sich nicht fundamental von vergleichbaren Brillen und soll offenbar auch nach Deutschland kommen, gelistet ist das System für einen Preis von knapp 380 Euro, ist aber noch nicht verfügbar. Für die Bilddarstellung kommen kleine Bildschirme auf Basis der OLED-Technologie zum Einsatz, die Auflösung wird pro Auge 1.920 x 1.080 Pixeln spezifiziert und die Bildwiederholfrequenz auf 120 Hz. Mit der Brille soll sich quasi ein 188 Zoll großer Bildschirm realisieren - ohne eine Angabe zum Abstand ist diese Aussage aber faktisch wertlos.
Nutzer auch mit Fehlsichtigkeit (bis - 6,0 Dioptrien) sollen die Brille ohne Einschränkungen nutzen können, in hellen Umgebungen soll die maximale Helligkeit von 700 cd/m² eine gute Darstellung ermöglichen. Angeschlossen und mit elektrischer Energie versorgt wird die StarV View wie üblich über USB Typ C. Mikrofone und Lautsprecher sind eingebaut, die 74 Gramm schwere Brille benötigt somit nicht etwa noch ein Bluetooth-Headset zur Darstellung von Audioinhalten. Nicht beworben werden AR-Funktionen, dementsprechend handelt es sich eben nur um ein Display, nicht um ein AR-Headset wie etwa die Apple Vision Pro. Das Angebot an solchen Brille ist auch über Amazon nicht ganz klein, damit bleibt abzuwarten, ob und wie sich die StarV View von der Konkurrenz absetzen kann.










