Die Ricoh GR III (ca. 1.049 Euro auf Amazon) ist aktuell so beliebt, dass die Kamera in einigen Märkten ausverkauft ist, und Ricoh die Produktion erhöhen muss, obwohl die Kamera schon seit sieben Jahren auf dem Markt ist. Diese Beliebtheit dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass die Ricoh GR III eine der kleinsten Kameras mit APS-C-Sensor ist, und dabei noch wesentlich günstiger als etwa die Fujifilm X100 VI angeboten wird.
Nachdem im vergangenen November schon Gerüchte zum bevorstehenden Launch der Ricoh GR IV kursiert sind, hat sich der Hersteller nun in einem Interview mit DPReview erstmals zur nächsten Kompaktkamera mit großem Sensor geäußert. Ricoh beteuert, dass dieses spezielle Marktsegment wächst, und der Konzern durchaus Interesse hat, ein neues Modell der GR-Serie zu entwickeln.
Die Ricoh GR IV soll im Hinblick auf die Kompaktheit des Gehäuses, die Bildqualität und die Reaktionsgeschwindigkeit verbessert werden, allerdings hört Ricoh auch auf das Feedback von Kunden, die sich offenbar vor allem einen integrierten Blitz wünschen. Dieser war bei der GR II noch verbaut, wurde bei der GR III aber zugunsten eines kleineren Gehäuses eingespart. Auch ein schnellerer Prozessor und ein größerer Akku sind intern im Gespräch, derzeit sei aber unklar, welche dieser Upgrades umgesetzt werden könnten, ohne die Kamera größer zu machen.
Mindestens ebenso spannend ist, dass Ricoh eine GR-Variante mit Monochrom-Sensor in Erwägung zieht, nachdem die Pentax K-3 Mark III Monochrome bereits eine Fangemeinde finden konnte. Nachdem abgesehen von der sehr teuren Leica M11 Monochrom aktuell kaum Kameras mit Monochrom-Sensor erhältlich sind, sieht Ricoh durchaus einen Markt für eine GR Monochrome – eine Bestätigung, dass eine solche Kamera tatsächlich geplant sei, ist dies aber noch nicht.
Quelle(n)
Ricoh, via DPReview