Mit der Veröffentlichung von CUDA 12.8 stoppt Nvidia die Weiterentwicklung von Treiber-Features für die beliebte GeForce GTX 1000er-Serie. Die neuen CUDA-Treiber unterstützen zwar noch die Pascal-Architektur, auf der die GTX 1000er-Grafikkarten basieren, aber es werden keine Verbesserungen oder neuen Funktionen mehr hinzugefügt. Die Maxwell- und Volta-Architekturen, also auch der direkte Vorgänger der RTX 2000er-Serie, befinden sich ebenfalls in diesem unklaren "Legacy"-Status. Nvidia bezeichnet diese Architekturen in den Release Notes zu Cuda 12.8 als "deprecated", also veraltet. Obwohl die GTX 1000er-Serie noch mit CUDA 12.8 kompatibel ist, deutet dies darauf hin, dass der Fokus von Nvidia auf neueren Grafikkarten-Generationen liegt.
CUDA ist eine Parallel-Computing-Plattform und Programmiermodell von Nvidia. Es ermöglicht Entwicklern, die Leistung von Grafikkarten für allgemeine Rechenaufgaben zu nutzen, z.B. für Machine Learning, wissenschaftliche Berechnungen oder Videobearbeitung. Da für die älteren Architekturen keine neuen Funktionen mehr entwickelt werden, können Nutzer dieser Karten möglicherweise von zukünftigen Performance-Steigerungen oder Optimierungen in CUDA-basierten Anwendungen ausgeschlossen sein.
Grafikkarten aus der Pascal-Architektur stehen trotz ihres Alters bei Gamern immer noch hoch im Kurs, wie ein Blick auf die Steam-Hard- & Softwareumfrage zeigt. Hier tummeln sich unter den ersten 20 Plätzen mehrere GTX-1000er-Modelle mit einem kombinierten Anteil von mehr als 7 %. Nutzer dieser Grafikkarten stehen vor einem unklaren Support-Ende.









