Netflix hat den Finanzbericht für das vierte Quartal 2024 veröffentlicht, und dabei in den Monaten von Oktober bis Dezember einen Rekordumsatz in Höhe von 10,25 Milliarden US-Dollar und 19 Millionen neue Abonnenten verkündet, womit derzeit mehr als 300 Millionen Menschen rund um den Globus Netflix abonnieren. Der Streaming-Dienst hat diese Gelegenheit genutzt, um die nächste Preiserhöhung anzukündigen. Diese gilt vorerst nur in den USA, in Kanada, in Portugal und in Argentinien.
Das Werbe-Abo, das 1.080p-Streaming mit Werbeunterbrechungen bietet, kostet in den USA nun 7,99 US-Dollar, statt bisher 6,99 US-Dollar. Das Standard-Abo, das 1.080p ohne Werbung bietet, wird gar um 2,50 US-Dollar teurer, und kostet nun 17,99 US-Dollar statt bisher 15,49 US-Dollar. Für das 4K-Abo veranschlagt Netflix nun 24,99 US-Dollar, statt wie bisher 22,99 US-Dollar. Netflix will künftig verstärkt in die Übertragung von Live-Veranstaltungen investieren, nachdem der Boxkampf zwischen Jake Paul und Mike Tyson zu einem Tagesrekord bei neuen Abonnenten geführt hat. Bei Live-Veranstaltungen zeigt Netflix allen Zuschauern Werbung an, auch jenen, die eines der teureren Abonnements abgeschlossen haben.
Unter anderem dadurch will Netflix seine Umsätze weiter ausbauen, denn schon im Jahr 2026 sollen Werbeanzeigen einen maßgeblichen Teil zum Umsatz des Streaming-Dienstes beitragen. Laut Netflix würden sich in den zwölf Ländern, in denen das teilweise werbefinanzierte Abonnement derzeit erhältlich ist, die Mehrheit der Kunden für dieses Abo entscheiden, weshalb Netflix überzeugt ist, die Anforderungen der eigenen Werbepartner noch vor Ende 2025 befriedigen zu können.