Intel will wieder einmal beweisen, dass der Konzern fleißig an Treiber-Updates arbeitet, um die Gaming-Performance der eigenen Grafikchips zu verbessern. In einem Blogeintrag behauptet Intel, dass das Treiber-Update auf Version 6734 vom 8. April der Intel Arc 130V und der Arc 140V eine spürbar bessere Gaming-Leistung verschafft.
Um diese Behauptung zu untermauern, hat Intel die unten eingebetteten Gaming-Benchmarks veröffentlicht, welche die Leistung der Intel Arc 140V zeigen sollen, und zwar einerseits mit dem neueren Treiber, andererseits mit der Treiber-Version 6732 vom 2. April. In den neun durch Intel getesteten Sielen soll die Bildfrequenz durch das Update im Schnitt um 10 Prozent gestiegen sein, das eine Prozent der Zeit mit der geringsten Bildfrequenz soll sogar 25 Prozent mehr Bilder pro Sekunde dargestellt werden.
Diese Benchmarks wurden mit einem MSI Claw 8 AI+ (ca. 999 Euro auf Amazon) mit Intel Core Ultra 7 258V mit einer Verlustleistung von 17 Watt durchgeführt, die Spiele wurden in 1.080p-Auflösung mit mittlerem Detailgrad und ohne XeSS-Upscaling getestet. Intel hat diese Benchmark-Resultate erst heute veröffentlicht, die Treiber-Version 6734 ist aber bereits veraltet, der aktuelle Grafik-Treiber mit der Version 6739 sollte aber vor allem Fehler beheben, sodass sich die Performance kaum geändert haben dürfte.
Es ist für Intel längst nicht ungewöhnlich, die Gaming-Performance der eigenen Grafikchips durch Treiber-Updates teils beträchtlich zu verbessern, in den vergangenen Jahren konnte der Konzern die Bildfrequenz ausgewählter Spiele durch Updates sogar um über 700 Prozent erhöhen. Das liegt in vielen Fällen an zuvor schlechter Optimierung. Dennoch wird das MSI Claw 8 AI+ mit Intel Lunar Lake durch diese Updates nach und nach zur interessanteren Alternative zu Gaming-Handhelds auf Basis von AMD Ryzen.

















