Intel enthüllt den Core i5-11320H und den Core i7-11390H als Tiger Lake-H35-Flaggschiffe
Beim Core i5-11320H handelt es sich offenkundig um eine etwas schnellere Version des Core i5-11300H, der neue Core i7-11390H bietet dagegen minimale Upgrades im Vergleich zum Core i7-11375H. Beide Chips bieten vier Kerne, acht Threads und eine TDP, die vom Notebook-Hersteller zwischen 28 Watt und 35 Watt geregelt werden kann.
Der Core i5-11320H bietet einen Basistakt von 3,2 GHz, eine Boost-Taktfrequenz von bis zu 4,5 GHz und eine Iris Xe Graphics G7 mit 96 Execution Units (EUs) und Taktraten bis 1,35 GHz – damit sind die Taktfrequenzen allesamt minimal höher als beim älteren Core i5-11300H, die iGPU bietet immerhin 20 Prozent mehr Recheneinheiten.
Der Core i7-11390H ist etwas kurios: Der Chip besitzt mit 5,0 GHz dieselbe Boost-Taktfrequenz als der Core i7-11375H, die Iris Xe Graphics G7 iGPU besitzt dieselben 96 EUs, die allerdings mit 1,4 GHz um immerhin 50 MHz höher takten. Laut Geekbench ist die Performance in etwa auf Augenhöhe mit dem Core i7-11375H. Und obwohl der Chip auf dem Papier minimal schneller ist kostet er laut Intel "nur" 426 US-Dollar, während für den Core i7-11375H ganze 482 US-Dollar fällig werden.
Warum sich ein Notebook-Hersteller dazu entschließen sollte, einen Aufpreis von 56 US-Dollar für einen langsameren Chip zu bezahlen ist unklar. Wir haben bei Intel bereits nachgefragt, ob der Core i7-11375H aus diesem Grund eingestellt oder rabattiert wird, konnten bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser News aber keine Auskunft erhalten.
Quelle(n)
Intel (Core i5-11320H | Core i7-11390H) | Geekbench