Laut der neuesten Angaben von Moore's Law is Dead wird AMDs Navi 33 GPU auf Basis der RDNA 3-Architektur ein ausgesprochen leistungsstarker Chip für Mittelklasse-Grafikkarten. Laut früherer Gerüchte wird die GPU in die AMD Radeon RX 7700-Serie verbaut. Der Grafikchip, der mit einer Strukturbreite von 6 nm gefertigt wird, soll zwischen 11 und 30 Prozent kleiner ausfallen als die Navi 21-GPU der Radeon RX 6900 XT (ca. 1.300 Euro auf Amazon).
Dennoch soll die Mittelklasse-Grafikkarte der nächsten Generation eine vergleichbare Raster-Performance als das aktuelle Flaggschiff bieten, die Raytracing-Leistung fällt durch die neue Architektur sogar besser aus. Diese Performance wird durch 4.096 Recheneinheiten ermöglicht – doppelt so vielen im Vergleich zur Navi 23 GPU, die unter anderem in der Radeon RX 6600 XT zum Einsatz kommt.
Interessanterweise soll AMD dieser leistungsstarken GPU nur 8 GB GDDR6-Grafikspeicher zur Verfügung stellen, der über ein 128-bit-Interface angebunden wird. Diese Einschränkung dürfte die Performance der Radeon RX 7700 XT bei speicherintensiven Anwendungen einschränken, wie etwa beim Zocken in 4K-Auflösung.
Laut Moore's Law is Dead ist diese Performance-Einschränkung volle Absicht, um die Grafikkarte in der Mittelklasse zu positionieren. So soll der Aufpreis für die teuersten Grafikkarten der Radeon RX 7000-Serie durch eine bessere 4K-Gaming-Leistung gerechtfertigt werden. Der Leaker spricht von einem Stromverbrauch von 180 bis 230 Watt. Der Listenpreis der Radeon RX 7700 XT soll in den USA zwischen 399 und 499 US-Dollar liegen.