Dass DJI mit der Mavic 4 Pro eine neue Drohne plant, ist nach vielen Leaks keine Überraschung mehr. Nun hat Jasper Ellens eigenen Angaben zufolge nach sowohl alle relevanten Spezifikationen als auch den Release-Termin in Erfahrung bringen können. Quelle der Informationen ist oder sind dabei offenbar Listung(en) bei Online-Händlern, die sich aus Herstellersicht offenbar kaum vermeiden lassen. Zudem gibt es jetzt Angaben von Jasper Ellens zufolge eine Information zum Release-Termin aus sicherer Quelle. So soll die Drohne bereits am 13. Mai auf den Markt kommen, einen Teaser gibt es offenbar am 6. Mai. Unbestätigten Angaben nach zufolge werden mindestens 2.099 Euro verlangt.
Herstellerangaben zufolge bringt die DJI Mavic 4 Pro 1.063 Gramm auf die Waage und reißt damit wie zu erwarten die 249-Gramm-Grenze deutlich, mit dem Modell richtet sich der Hersteller aber auch eher an professionelle Nutzer und nicht an Endnutzer wie mit der DJI Mini 4K (bei Amazon erhältlich), die beispielsweise Videoaufnahmen für Werbespots aufnehmen wollen. Videosignale sollen sich über bis zu 30 Kilometer übertragen lassen - zumindest theoretisch. Unter anderem im CE-Raum wird die Reichweite mit maximal 15 Kilometern angegeben.
Beworben wird eine Flugzeit von bis zu 51 Minuten. Die maximale Horizontalgeschwindigkeit liegt im Sport-Modus bei bis zu 25 m/s und im normalen Betriebsmodus bei maximal 18 m/s, bis zu einer Windgeschwindigkeit von 12 m/s soll die Drohne nutzbar sein. Das entspricht einer 6 auf der Beaufortskala und schon stärkerem Wind. Vorhanden ist nach vorne gerichtetes LiDAR, die Hinderniserkennung soll aber nicht nur nach vorne möglich sein - und zwar auch bei nur sehr geringer Umgebungshelligkeit.
Das Gimbal soll sich horizontal um 360° bewegen lassen, was die Realisierung auch besonders dynamischer Kamerabewegungen vereinfachen soll. Die Hasselblad-Hauptkamera mit ihrem 4/3-Zoll-CMOS-Sensor soll mit 100 Megapixeln auflösen, unterstützt 6K-Videos mit 60 Bildern in der Sekunde und kommt mit Dual Native ISO - damit sollen sich besonders kontraststarke Aufnahmen ergeben. Verbaut sind noch zwei weitere Linsen, darunter auch eine (vollständige) Telekamera.

















