Asus Tinker Board 3: Neuer Einplatinenrechner ist auch eine Alternative zum Raspberry Pi
Der Hersteller Asus bietet nicht nur Produkte für typische Endkunden an, sondern bedient auch Maker und Bastler - allerdings auch Firmen, die Einplatinenrechner zur Realisierung von Prototypen einsetzen. Mit dem Tinker Board 3 hat der Hersteller nun ein neues Modell vorgestellt.
Der Einplatinenrechner ist mit einem Rockchip RK3568 ausgestattet, welcher vier Cortex A55-Kerne mitbringt und mit einer Mali-G52-Grafiklösung ausgestattet ist. Der Arbeitsspeicher misst je nach gewählter Modellvariante zwei, vier oder acht Gigabyte. Genutzt wird LPDDR4- oder LPDDR4X-Speicher.
Das Tinker Board 3 ist sowohl ohne eMMC-Speicher als auch mit einem 32 oder 64 Gigabyte großen Speicher erhältlich, wie absolut üblich für Einplatinenrechner ist auch ein Speicherkartenslot vorhanden. Für den Anschluss von WiFi-Karten steht ein M.2 E-Key 2032-Port zur Verfügung, ein 4G- oder 5G-Modem findet in dem M.2 B-Key 3042/3052-Einschub Platz. Folgerichtig ist auch ein SIM-Kartenslot vorhanden.
Es sind zwei USB 3.2 Gen 1-Ports verbaut, wobei jeweils einer der Ports im Typ A beziehungsweise Typ C ausgeführt ist. Zwei USB 2.0-Anschlüsse lassen sich über entsprechende Pins abgreifen, in derselben Form stehen auch ein CAN-Bus, COM 232 und COM 232/422/485 bereit. Eine aus 40 Pins bestehende Stiftleiste zur Anbindung von externen Sensoren und Aktoren ist vorhanden, wobei auch ein eDP-Port vorhanden ist - mit diesem lässt sich die 100 x 100 Millimeter große Platine auch als recht konventioneller Einplatinenrechner an einem Display nutzen.
Herstellerangaben zufolge ist das Tinker Board 3 zu Debian 11 und Android 12 kompatibel. Informationen zum Preis oder der Verfügbarkeit liegen noch nicht vor. Das Tinker Board 2S ist auch in Deutschland erhältlich.
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